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Wenn Krämer und Handwerker ihre Waren feilbieten, Gaukler, Spielleute und Possenreißer den Plan mit Leben erfüllen und ihr euch laben könnt an der Speisen Köstlichkeiten und dem heißen Würzwein, dann seid herzlich willkommen geheißen!
Manch eine Kuriosität aus dem fernen Mittelalter harret euer, drum haltet nit an euch und erlebet wie fern geglaubte Zeiten zum Leben erwecket werden.
Eine besondere Tiefe wird gelegt auf die Kurtzweyl eurer Brut. Kinderaktionen bis hin zu einem handbetriebenen Kinderkarussell gibt es insbesondere dieses Jahr zu erleben.
Nur allzu früh bricht die Nacht herein, so trägt die Obrigkeit Sorge, dass jedwede Schranken hell erleuchtet sind. Gern ist man willfährig, will doch der Handel umso besser gedeihen und so erstrahlt jedwedes Gelass im Licht der Öllampen, Talglichter und Wachskerzen, so wird der Platz zu einem wahren Lichtermeer.
Dies aber lockt jene an wie die Motten, die dem Herbstlaub gleichen. Buntscheckig und unstet umher getrieben, die Fahrenden sind es, die Musici und Gaukler. Euch wollen sie die Zeit vor der heiligen Weihnacht zur frohen Zeit werden lassen. Doch weiß Gott, nicht ohne Eigennutz, haben jene Grillen doch die Sommerzeit leichtfertig mit Fideln hingebracht und jetzt will man der Gaffer Almosen als späte Ernte einfahren.
Sehet als große Höhepunkte die Konzerte der Spielleute an den Wochenenden, die skurrilen Operationen des Barbiers und die Gaukeleien des Tumalon.
Auch der niederste Stand ist mit dem hässlichen Hans, ein singender und dichtender Bettler bestens vertreten.
Ein Krippenspiel soll an den Wochenenden Einzug halten und manch ein Engel wird auf der Erdenscheibe nach dem Rechten sehen.
Carpe diem und gehabt euch wohl, bis zur Zeit des Adveniat anno Domini 2011 |