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Seid gegrüßt
und willkommen geheißen, Ihr lieben Leute von nah und
fern, hier in den altehrwürdigen Mauern und auf den
Plätzen des Klosters Fürstenfeld zu Bruck unter
dem Zeichen des Kreuzes und des Halbmondes, getreu dem Motto:
Orient trifft Okzident.
In Ruhe und Frieden soll dies geschehen und so sind sie herbei
gekommen, die Orientalen, reich an Zahl, mit Karren, Kisten,
Kästen, feinsten Spezereien und Gewürzen, edlem Geschmeide,
prächtigen Zelten und seltsamem Reitgetier, den Kamelen.
So werft einen Blick auf die schönen Weiber im Harem des
Sultans, vollführt einen Ritt auf des Sultans Kamelen,
labt Euch an allen dargeboten Köstlichkeiten, vollführt
den guten Handel, lauscht den Märchen aus tausendundeiner
Nacht, erzählt von Tandaniel dem Geschichtenweber, und
wiegt Euch im Takte, bei den schwungvollen, lieblichen Melodien
der böhmischen Spielleute von Krless.
An die oftmals kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen
den Welten, seid Ihr erinnert, wenn die christlichen Mannen
von Hartigo ihre Klingen kreuzen und Geschichten von den Kreuzzügen
anschaulich werden lassen. Erfreut Euch an Narreteien, Possenspielen,
sowie aberwitzigen Gaukeleien, beim theatralischen Tagwerk
von Luscinia Obscura und Bernhard dem Gaukler.
Eure Kinder üben sich in den ritterlichen Tugenden beim
Büttel und seinem Kinderritterturnier und Ihr seid Zeugen
wenn der Henker anhand seines Meisterstückes geprüft
wird.
Meisterliches Handwerk wird Euch augenscheinlich, bei den vielen,
nicht nur christlichen, Meisterinnen und Meistern, führt
den guten Handel mit den Krämern als auch Hökerern
und Ihrem reichen Warenschatz , und stärkt Euren Leib
mit leckeren Speisen und köstlichem Trank, an den Schranken
der Garköche und Tavernenwirte.
So macht Euch jetzt auf den Weg, mit Frieden und Liebe im Herzen,
mit offenen Sinnen und einem freudigem Gemüt, alles dargebotene
zu ergründen und werdet somit zu Mittlern und Tänzern
zwischen den Welten.
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