Mittelalter und  Mittelalter mit Kramer Zunft und Kurtzweyl    
 
Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt am Schokoladenmuseum in Köln
27. November – 23. Dezember 2009?
täglich von 11:00 Uhr bis mindestens 21:00 Uhr in den Rheinauhafen



Kulturprogramm


 

Mittelalter und  Mittelalter mit Kramer Zunft und Kurtzweyl

Itzt, da der Landmann getrost seine Hände in den Schoß mag legen, denn seine Arbeit ist getan, werden sie umso
fleißiger, die Handwerksmeister. Die Krämer und Hökerer eilen herbei, denn ein letztes Mal im Jahr sei Markt
gehalten. Ist doch das Christfest nimmer fern.
Da will man seine Lieben reich begaben, wo doch Gottvater der Menschheit seinen Sohn als „Licht der Hoffnung“ schenkt.

Um Euch der heiligen Weihnacht zu gemahnen wird ein Krippenstall aufgerichtet mit Maria und Josef, Ochs und
Esel in Leibhaftigkeit. Doch all der Christenglaube gerät leichtiglich ins Wanken, nun da die Nächte nimmer
enden wollen, man nit weiß ob man den Winter übersteht. Uralte Geister halten wieder Einzug, der Mutter Kirch
und Obrigkeit zum Trotz. Schaurig vermummte Gestalten toben über den Plan, brave Bürger tun was längst
verboten. Irrwitz und Aberglaube schließen unheilge Allianz. Da können die Spielleut nit fehlen, die sich nie der
Ordo unterworfen, auch wenn sie bei Tag und Nacht so fromm tun mögen.

kringel

 

 

Ad Exemplum seyen Euch an Musikanten und Künstlern genennet:

Musici:

Spektakulatius:                                                                            27.11.-29.11. & 07.12.-10.12.:
Aus dem Rheinlande kommend, singen diese Musikanten von ihren
alltäglichen Erfahrungen aus den Schenken. Wenn sie ihre Weisen zum Vortrag bringen, ist man nicht nur königlich
unterhalten, man hört auch derbe Unerhörtheiten, denn sie nehmen alles und jeden aufs Korn.

Die Streuner:                                                                                30.11.-06.12.:
Wohlbekannt über die Grenzen von Colonia berühmt und berüchtigt ob ihrer Kunst mit
mehrstimmigen Gesängen, Fidelspiel und viel Humor sind jene, die weit gereist über die Erdenscheibe. Sie lassen keinen aus, um in ihren Reimen manch eine Zotigkeit zu besingen. Ihr Pfaffen, hohen Würdenträger und spießigen Bürgersleut beschauet euch in diesem Spiegel.

Dubia Fortuna:                                                                             12./13.12.:
Aus dem fernen Tschechien sind sie kummen, ein Augenschein sind ihre liebevollen
Gewandungen, doch hört sie erst einmal singen und spielen. Verzaubern werden sie euch mit ihren gefühlvoll vorgetragenen Melodeien aus den verschiedensten Liedersammlungen der Zeit vor mehr denn 500 Jahren.

Fabula:                                                                                          19./20.12.:
Archaische Trummeln und donnernde Dudelsäcke, bekannt sind diese wilden Jungs durch ihre
mitreißenden Interpretationen internationalen Liedguts. Da wird euch schnell warm werden, denn der Tanztuffel will euch in die Beine fahren.

Duo Wildwuchs:                                                                           11.12. & 21.-23.12.:
Diese beiden Spielleute begeistern durch ihr spezielles Weihnachtsprogramm. Virtuos spielen sie auf ihren historischen Instrumenten die Melodeien die seit langer Zeit schon zum Adveniat tragieret werden.

Jean le Gris:                                                                                 14.-18.12.:
Ein Instrumentalist, der wie ein Meister seine Instrumentarien beherrscht. Zusammen mit der
Nachtigal wird euch gänzlich feierlich, wenn ihr jenen lauschet. Besondere Instrumentarien wie Santur, Kniefidel oder Gaita gilt es zu erleben.

Die Nachtigall vom Neckarthal, der Minnesaenger:               14.12.-18.12.:
Wohl bekannt zur Weihnachtszeit wird er mit Jean le Gris nit nur zum Tanze aufspielen. Last euch begeistern von seinem gefühlvollen Gesang und gänzlich ungehörten Reimen, hergebracht von seinen weiten Reisen. In mannigfachen Sprachen singt und spielt er sich in die Herzen der Jungfern und Recken.

Gaukley:

Rasputin:                                                                                      27.11. & 20./21.12.:
Dort wo eben noch die Straße war, ist jetzt seine Bühne. Rasputin weiß wohl, das Volk um
sich zu scharen. Mit Witz und brillanter Darbietung seiner Jonglagekünste, zieht er jung und alt in seinen Bann.

Duo Radugas:                                                                              28.11.-04.12.:
Zwei Gaukler mit vielerlei Gesichtern. Ob auf Stelzen, mit Feuerjonglage oder mit ihrem
Wortwitz wissen die beiden zu gefallen. Alles was erlaubt ist, wird missachtet. So sind sie König und Räuber, Dirne und
Inquisitor. Alles ist Versuchung, nichts bleibt unversucht.

Tumalon:                                                                                       27.11.-23.12:
Berühmt für seine Vielseitigkeit, weiß dieser Tausendkünstler in den verschiedensten Rollen euch zu entführen in ferne historische Welten. Musik, Gaukelei und Schauspielerei, nichts ist ihm fremd und nichts wird fehlen.

Götz von B.:                                                                                 07.12.-23.12.:
Ganz in der Tradition der alten Gaukler werden hier mit viel Sprachwitz und akrobatischer
Geschicklichkeit verschiedenste Anekdoten und Erlebnisse aus dem Leben eines fahrenden Spielmannes erzählt. Wer nichts wagt, der nichts gewinnt.

kringel

 

Dies ist gesetzet, was euch am Wochentage in die Hirnschale fahren soll:


11.00 h Ein Fanfarensignal ertönt:
Ein Fanfarensignal erschallt über den Plan, die Obrigkeit gemahnt das Tagwerk fleißiglich zu beginnen.

11.30 h Feierliche Markteröffnung:
Der hohe Vertreter des Magistrates ist auf dem Plan, den Markt gebührlich zu eröffnen. Viel Volks strömt herbei, auch die Spielleut sind, von Neugier getrieben, unter den Gaffern. Alle zeigen ihr Bestes, denn auf dem Podium will man dem Spektakel einen würdigen Beginn zelebrieren und feierlich zieht man über den Plan, dass alles beim Rechten ist.

12.00 h - 14.00 h Spektakulum auf dem Plane:
Obwohl ihr am Wochentag keinen Heller an der Pforte musstet lassen, erlebet manch eine Gaukelei. Auch die Musici lassen mit ihren Melodeien uns keine Langweyl aufkommen. Lauschet außerdem den Mären und Legenden, die der Weihnachtszwerg Atalanta zu erzählen hätt.

14.00 h Die Spielleut / Musici:
Liebliche Weisen haben sie zusammengetragen, aber auch das grobe Volk kommt nit zu kurz:
So spielen die Musici auf, mit ihrem Gesang und trefflichem Spiel auf allerlei traditionellen Instrumenten.

15.00 h Vagantenstücke des Barbiers:
Mit den besten Rezepten aus der Dreckküche bekämpft er die Seitenkrankheit, Geschwüre und auch Zahnreißen. Staunenswertes gibt es hier zu sehen, aus seinem bunten Kaleidoskop der Operationen.

15.45 h Gauklerspektakel:
Ein Ruf hallt durch die Gassen: „Die Gaukler sind in der Stadt!“ Sie treiben manch einem die Tränen der Freude ins Aug, wenn sie mit fliegenden Gegenständen oder wohlgesetzten Worten brillieren.
Und auch das Feuer haben sie in ihrer Macht.

16.30 h Der Tanz der Marktleut und Vaganten zu alten Melodeien:
Sehet wie die Marktleut sich drehen zu den Klängen der Spielleut, denn der Tanz wird von jenen aufs trefflichste accompanieret.

17.30 h Spiel an der lebenden Krippe:
Gaukler, Spielleut und Handwerker lassen die Geschichte zu Bethlehem lebendig werden.
Auf’s Peinlichste schaut der Pfaff‘, dass die Vaganten nit allzusehr über die Stränge schlagen.

18.15 h Historische Weisen der Spielleute:
Vielseitig werden euch althergebrachte Melodeien zu Ohren geführt, dass man sich im Paradeise sehnt
und dennoch der Tanztuffel will in die Beine fahren.

19.00 h Zeit der Bräuche:
Ob Wintereinzug, die Nikolauslegende, das Fest der Lichterschwemme oder das Julfest -
erlebet wie überlieferte Historien zur Zeit des Adveniat lebendig werden.

20.00 h Das flammende Spektakel:
Die Spielleute trutzen den Unbill der Witterungen und geben am End des Tages noch einmal Alles.
Nit nur die fliegenden Fackeln sollen euch vor Staunen das Maul offen stehen lassen.

ca. 21.00 h
Weithin ertönt ein Signal: Wie es gute Sitt und alter Brauch beendet diese Melodei das Tagwerk. Die
gewärmte heimisch Kemenate lockt einen Jeden.

 

kringel

Dies ist gesetzet, was euch am Wochenende Wohlgefallen in eure Herzen zaubern wird:

11.00 h Ein Fanfarensignal ertönt:
Ein Fanfarensignal gemahnt über den Plan, das Tagwerk fleißiglich zu beginnen.

11.30 h Die Vermahnung:
Viel Volks strömt herbei, heißt es doch dabei zu sein wenn die Obrigkeit den Markt für eröffnet will erklären,
aber nicht ohne vorher alles einer genauen Prüfung zu unterziehen. Auch die Spielleut sind angehalten
eine Probe ihrer Kunst zu vollführen, sodass ihr einem bunten Allerlei könnt beiwohnen.

12.00 h Die Spielleut / Musici:
Liebliche Weisen haben sie zusammengetragen, aber auch das grobe Volk kommt nit zu
kurz: So spielen die Musici auf, mit ihrem Gesang und trefflichem Spiel auf allerlei traditionellen Instrumenten.

13.00 h EQUITES – der Schwertkampf der Ritter:
Aus fernen böhmischen Gefilden sind diese stattlichen Kämpen angereiset,
um euch spektakuläre Kampfeskunst wie nie gesehen zu vollführen.
Eingewoben in fesselndem Schauspiel überzeugen sie durch Schnelligkeit und Präzision.

13.20 h Der Weihnachtszwerk Atalanta:
Ihr Kindlein höret Geschichten über Zwerge vom Zwerg.

13:45 h Gaukelei vom Feinsten:
Durch ihre Geschicklichkeit mit Worten, fliegenden Gegenständen bis hin zu brennenden Fackeln,
wissen die Gaukler euch in ihren Bann zu ziehen.

14.30 h Tanz und Melodeie vereint:
Sehet wie die Marktleut sich drehen zu den Klängen der Spielleut, denn der Tanz
wird von jenen aufs trefflichste accompanieret.

15.15 h Brauchtum der Weihnachtszeit:
Alte, fast vergessene Bräuche werden wiederbelebt zu dieser Stund.

15.45 h EQUITES – der Schwertkampf der Ritter:
Dieser Ritterkampf lässt euren Atem stocken …

16.15 h Die Gaukler erproben euer Zwerchfell:
Ein Ruf hallt durch die Gassen: „Die Gaukler sind in der Stadt!“ Sie treiben manch einem die Tränen der Freude ins Aug, wenn sie mit fliegenden Gegenständen oder wohlgesetzten Worten brillieren.
Und auch das Feuer haben sie in ihrer Macht.

17.00 h Die Spielleut / Musici:
Liebliche Weisen haben sie zusammengetragen, aber auch das grobe Volk kommt nit zu
kurz: So spielen die Musici auf, mit ihrem Gesang und trefflichem Spiel auf allerlei traditionellen Instrumenten.

17.45 h Spiel an der lebenden Krippe:
Gaukler, Spielleut und Handwerker lassen die Geschichte zu Bethlehem
lebendig werden. Auf’s Peinlichste schaut der Pfaff‘, dass die Vaganten nit allzusehr über die Stränge schlagen.

18.30 h EQUITES – der Schwertkampf der Ritter:
Spektakuläre Kampfeskunst wie nie gesehen wird vollführet.
Eingewoben in fesselndem Schauspiel überzeugen sie durch Schnelligkeit und Präzision.

19.00 h Zeit der Bräuche:
Ob Wintereinzug, die Nikolauslegende, das Fest der Lichterschwemme oder das Julfest –
erlebet wie überlieferte Historien zur Zeit des Adveniat lebendig werden.

20.00 h Das flammende Spektakel:
Die Spielleute trutzen den Unbill der Witterungen und geben am End des Tages
noch einmal Alles. Nit nur die fliegenden Fackeln sollen euch vor Staunen das Maul offen stehen lassen.

ca. 21.00 h Der Ruf der Nachtwächter:
Wie es gute Sitt und alter Brauch beendet diese Melodei das Tagwerk.
Die gewärmte heimisch Kemenate lockt einen Jeden.

 

Zusätzliche Höhepunkte zum 10-jährigen Jubiläum:


Barbier Rod au Trottoir:                                                             27.11. – 22.12.:
Vor aller Augen vollführt er seine Kunst, Rasuren, Haare kürzen und manch ein
kleiner Eingriff, einem Medikus gleich, soll euch vorgeführet sein. Mit den besten Rezepten aus der Dreckküche bekämpft er die Seitenkrankheit, Geschwüre und auch Zahnreißen. Staunenswertes gibt es hier zu sehen, aus seinem bunten Kaleidoskop der Operationen. Auch auf Stelzen kann man jenen bewundern, der wahrlich Geschick sein eigen nennt.

Puppenspieler Fadenreych:                                                      27.11. – 29.11.:
Der lässt die Puppen tanzen, sodass groß und klein gefesselt von den Historien verweilen und die Zeit vergessen. Wenn Prinzen gegen Drachen kämpfen oder er auf seiner Kunigunde über den Plan reitet, sehet hier einen der Handwerk versteht.

Eure Hochzeit mit Bruder Ignatius:                                          27.11. – 23.12.:
In seinem Hochzeitszelt traut er jeden jeglichen Alters und Geschlechts für 24 der Stunden, eine Hochzeit der besonderen Art. Ablassbriefe in vielfältiger Form könnt ihr bei ihm erwerben, denn wenn der Taler in der Kasse klingt die Seele in den Himmel springt.

Der Weihnachtszwerg Atalanta:                                                27.11. – 23.12.:
Höret Geschichten über Zwerge von einem Zwerg. Beim Knochenschnitzen ist die Zeit lang geworden, sodass allerley überlieferte Mären und Weisen von ihrem Fundus aus ihrem Hirnkästlein fallen, euer Schaden soll es nit sein.

EQUITES – Der Schwertkampf der Ritter: an allen Sa. & So.:
Aus fernen böhmischen Gefilden sind diese stattlichen Kämpen angereiset, um euch spektakuläre Kampfeskunst wie nie gesehen zu vollführen. Eingewoben in fesselndem Schauspiel überzeugen sie durch Schnelligkeit und Präzision.

Amira und ihr Mäuseroulette:
Ein Spiel für jung und alt, gesetztet sey ein kleiner Obulus auf eines der Gebäude des
Spieles und nun soll die Maus als Glücksbringer in jenes laufen. Doch nur einer kann sich glücklich schätzen, seinen Einsatz zu mehren. Den anderen bleibt nur ein guter Verlierer zu seyn und das Glück erneut zu fordern.