Das Mittelalter und  den Mittelalterlichen Markt mit Kramer Zunft und Kurtzweyl live erleben.    
 

Mittelalterlicher Markt auf Schloß Britz
mit Reiterturnier der Mongolen
am 07.- 10. Mai A.D 2009
Do + Fr 10 bis 16 Uhr, Handwerkermarkt + Schulführungen
Sa  11 bis 21 Uhr und So 11 bis 19 Uhr
Eintritt 5 Euro / Kinder unter Schwertmaß frei

Kulturprogram  


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Wikinger zu Pferd u. Mittelalterspektakel
Mittelalter und  Mittelalter mit Kramer Zunft und Kurtzweyl

Zum vierten Mal schlägt die Kumpaney Kramer Zunft und Kurtzweyl auf Geheiß des Schlossherrn zu Britz ihre Zelte auf.

Ein Turney der Reiter aus dem fernen Osten, der Mongolei wird dem Volke wohl gezeiget. Hoch zu Rosse, unter lautem Anspornen reiten jene, die genennet Mandschur Tengri gegeneinander, um unter lautem Jubel der Zuschauer den Sieg davonzutragen.

Daneben zeigen Handwerker aus der Zeit der Wikinger, wie sie es verstehen mit noch so einfach Werkzeug, feinste Waren zu fertigen. Aber auch beim Kampfe Mann gegen Mann will keiner dem anderen die Oberhand überlassen.

Aus dem späten Mittelalter  um 1480 der Zeitrechnung sind wiederum viel Händler und Handwerker herbei geeilet und preisen ihre Waren lauthals an.  Der Hammer singt auf dem Amboss, die Drehscheibe des Töpfers summt und die Weiden des Korbflechters und seiner Frouwe winden sich zu neuen Körben. Fleischbatzen brutzeln in der Pfanne, der Duft von frisch aufgebrühtem Mocca liegt in der Luft, Weyn und Bier fließen gut gekühlt in die Becher und die Luft ist erfüllt von zahlreichen Stimmen und vielerley Gelächter.

Gaukler, Spielleut und Minnesänger  rufen das Volk an die Bühnenmitte, um dort ihre Künste zum Besten zu geben. Gegenstände fliegen durch die Lüfte, Dudelsäcke  werden uffgeblasen, um ihnen itzund die kräftigsten Töne  wiederum zu entlocken , während der Minnesänger die Herzen der  Holden zu erobern versucht.

Zahlreich wohl die Kinderschar mit ihren Ammen, welche  bei  dem Puppentheater  mit glänzenden Augen zuschaun und unter der Last eines Kettenhemdes stolz ihren Vätern zulächeln.


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Die sullen Euch kurtzweylen:

 

Scherbelhaufen
Weit gereist sind jene vier Spielleut, welche alte Rauf- und Sauflieder auf Schalmei und Laute euch zur Freud erklingen lassen. Doch auch alte Melodeien und Tänze aus aller Herren Länder verstehen sie mal leis und besinnlich, mal laut und rasend euch zu Gehör zu bringen.

Duo Confusi
So werden genennet die zwey  Gaukler Habakuk und Rasputin, welche kunstfertig allerley Gerätschaft durch die Lüfte zu werfen vermögen und unterdessen mit ihrem losen Mundwerk manch groben Scherz, aber auch hintersinnig fein gesponnene Historien – ja sogar Balladen im Versmaß – zum Vortrage bringen. Solchermaßen erheitern sie das eiligst herbeigelaufene Volk. Doch auch mit dem Feuer vermögen sie aufs Trefflichste zu wirbeln, auf dass manchem Gaffer der Atem stockt und er das Maul vor Staunen weit aufsperrt.

Puppentheater Fadenreych
Die Puppen weiß er so trefflich zu führen, als hätte er den hülzernen Wesen Leben eingehaucht. Wenn er, zum Exempel, die Mär vom kleinen, wilden Tier zum Besten gibt, kann sich niemand, ob groß, ob klein seinem Zauber entziehen.

Mandschur Tengri, die Söhne der Morgenröte
Auf Geheiß des Schlossherrn haben jene ihr Lager am Schlosse aufgeschlagen, damit jedwedes Aufkommen von bös Händel im Keime will erstickt sein. Immer wieder zeigen die wackeren Mannsbilder, wie mit dem Schwerte umzugehen sey und was denen wohl blühen mag, die trunken vom süßlichen Met nit nur mit dem Maule streiten, sondern die Fäuste fliegen lassen. Bei dem Turnier zu Pferde wird dem Sieger Ruhm und  Ehr zuteil.

Wer wird es seyn, Fürst Ökedai, der Nachfahre Attilas, der Ritter Erban von Merlot oder gar einer der Reiterkrieger Ischi Cahn oder Nicolus?

Die Nachtigall vom Neckartal, der Minnesänger
Gar weit gereist weiss er Minnigliches und auch die Actualitas geschickt in Reime zukleiden. Den Winter über verweilt er gern im Süden, von dort bringt er im folgenden Sommer neue Gesänge mit, die hierzulande gänzlich ungehört sind. In mannigfachen Sprachen singt und spielt er sich in die Herzen der Jungfern und Recken.

Die Solheim Sippe
Aus der frühen Zeit des Mittelalters um 1000 n.Chr.  zeigen jene Handwerker, wie es die Wikinger verstehenWaren zu fertigen. Als Beispiel seyen hier nur genennet der Laternenbauer und auch der Bronzegießer.

Das Berliner Gefolge
Seit einigen Jahren begleitet jene Familie unsere Kumpaney und immer wenn Not am Manne ist, sind sie zur Stell. Wohlgewandet sieht man sie an allen Ecken des Marktes und an der Taverne beim kühlen Trunke erzählen sie manch eine Anekdote von der großen Stadt.

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Dies soll geschehen am 7. und 8. des Maien:
Unter Leitung von Jacob Ippach, Rasputin und anderen werden an diesen Tagen von der neunten Stund vor Mittag bis zur zweiten Stund nach Mittag all jene, die sich zuvor gemeldet hätten, über den Platz geführet und manch ein Handwerksmeister lässt sich wohlwollend über die Schulter sehen und steht Red und Antwort.


 

Das sullt Ihr am Samstage sehen,
den 9. des Maien:

an der Bühne

11.00   Fanfarensignum            
11.30   Feierliche Markteröffnung
12.00   Scherbelhaufen
14.00   Duo Confusi 
15.00   Turnier der Reiter
16.30   Scherbelhaufen
16.45   Duo Confusi
17.45   Tanz der Marktleut
18.30   Tavernenspektakel
19.30   Turnier der Ritter
21.00    Der Ruf der Nachtwächter

 

an der Puppenbühne

12.45,   16.00    Fadenreych

auf dem Platz

Die Nachtigal v. Neckartal, der Minnesänger

 

 

 

Dies sullt Ihr sehen am Tage des Herrn
zu Vingsten, den 10.des Maien:

an der Bühne

11.00    Fanfarensignum
11.15    Feierliche Markteröffnung
12.15    Duo Confusi
13.00    Scherbelhaufen
14.00    Turnier der Reiter
15.15    Scherbelhaufen
16.00    Duo Confusi
16.45    Tanz der Marktleut
17.30    Ritterturnier
18.30    Tavernenspiel
19.00    Endsignum

an der Puppenbühne

12.45,   15.30    Fadenreych

auf dem Platz

Die Nachtigal v. Neckartal, der Minnesänger

 

 

 

 

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