| |
Spektakulatius
(28.11.- 4.12.)
Aus dem Rheinlande und Umlande kommend, singen diese Musikanten
mal zu zweit oder dann auch am Tage vor dem Tage des Herrn und am
Tage des Herrn zu viert ihre alltäglichen Erfahrungen aus den
Schenken und Kemenaten der Weiber in die weite Welt hinaus, versetzten
ihr Publikum in einen ekstaseähnlichen Zustand, um ihm dann
derbe Unerhörtheiten um die Ohren zu singen.
Faranspil
(5.12. - 8.12. und 16.12.- 19.12.)
Zusammengefunden durch des Schicksals Weg entführen euch jene
Musici mit feinstem Gesang und lieblichem Spil auf Trumscheid, Drehleier,
Sackpfeife und Rahmentrommel in eine andre Welt.
Satolstelamanderfanz
(9.12. - 15.12.)
Vier weit gereiste Vagabunden geben musikalische Kunde von unglaublichen
Begebenheiten aus allen Teilen dieser Erdenscheibe – die Sinne
zu bezaubern mit zarten Weisen von der Liebe um danach eure Beine
zum Tanze zu verdonnern mit entfesselten Rythmen aus den heidnischen
Gefilden dieser Welt.
Triskilian
(20.12 - 23.12.)
Auf alten Instrumenten geben diese drei Musikanten ihre Weisen zum
Besten, welche anders klingen, als unser aller Ohren gewohnt: frecher,
archaischer und herber.
Ludmillus
(8./9.12. und 15.12. - 18.12.)
Gar minnigliche Weisen weiß er zum Besten zu geben und rührt
damit so mancher Jungfer Herze, aber er weiß auch die „Actualitas“
geschickt in Reime zu kleiden und sie mit altbekannter Melodey zu
Gehör zu bringen.
Die Nachtigal vom Nekarthal, der
Minnesaenger (9.12 - 16.12.)
Gar weit gereist weiss er Minnigliches und auch die Actualitas geschickt
in Reime zukleiden. Den Winter über verweilt er gern im Süden,
von dort bringt er im folgenden Sommer neue Gesänge mit, die
hierzulande gänzlich ungehört sind. In mannigfachen Sprachen
singt und spielt er sich in die Herzen der Jungfern und Recken.
Lupus
(28.11.)
Dort wo eben noch die Straße war, ist jetzt seine Bühne.
Lupus weiß wohl, das Volk um sich zu scharen. Mit Witz und
brillanter Darbietung seiner Jonglagekünste, zieht er jung
und alt in seinen Bann. So jongliert er bis zu sieben Bälle,
aber damit lange nicht genug. Das Jonglieren mit Fackeln macht ihn
als "Lupus den Furchtlosen" weit im Lande bekannt. Das
Ganze gipfelt in einem großen Feuerspuktakel.
Kaspar der Gaukler
(29. & 30.11.)
Er vereint die Künste der Gaukelei und Jonglage, begeistert
mit Feuerspectaculum.
Götz v. B., Gaukler aus Leidenschaft
(1.12. - 5.12. und 12.12. - 17.12.)
Ganz in der Tradition der alten Gaukler werden hier mit viel Sprachwitz
und akrobatischer Geschicklichkeit verschiedenste Anekdoten und
Erlebnisse aus dem Leben eines fahrenden Spielmannes erzählt.
Duo Confusi
(8.12. - 11.12.)
So werden die zwey Gaukler Habakuk und Rasputin genennet, welche
kunstfertig allerley Gerätschaft durch die Lüfte zu werfen
vermögen und unterdessen mit ihrem losen Mundwerk manch groben
Scherz, aber auch hintersinnig feingesponnene Historien –
ja sogar Balladen im Versmaß – zum Vortrage bringen.
Solchermaßen erheytern sie das eiligst herbeigelaufene Volk.
Doch auch mit dem Feuer vermögen sie aufs Trefflichste zu wirbeln,
auf dass manchem Gaffer der Atem stockt und er das Maul vor Staunen
weit aufsperrt.
Basseltan
(6. & 7.12.)
Doch wahre Tausendkünste sind‘s, die Euch vor Augen treten.
Staunenswert wie sie jedwede Gerätschaft durch die Lüfte
gleiten lassen als hätten sie kein Gewicht. Aber auch das Feuer
haben sie in ihrer Macht, als wären sie Belzebubs Spießgesellen.
Die Radugas
(18.12. - 23.12.)
Zwei Gaukler mit vielerlei Gesichtern. Ob auf Stelzen, mit Feuerjonglage
oder mit ihrem Wortwitz wissen die beiden zu gefallen. Alles was
erlaubt ist, wird missachtet. So sind sie König und Räuber,
Dirne und Inquisitor. Alles ist Versuchung, nichts bleibt unversucht.
Der
Marktvogt (täglich)
Tag für Tag sieht er nach dem Rechten, treibt den Zehnten ein
und unter seinem wachsamen Aug treiben all die Händler und
Hökerer Handel und nit ein einziger sollt es wagen, Gewicht
und Maß zu seinen Gunsten zu ändern.
Olga Owens, die Puppenspielerin
(28.11-30.11. und 13.12. - 23.12.)
Elsa in Gefahr, kämpft gegen Riesen und auch gegen Feuerdrachen.
Und kann sich aus der Not natürlich nur befreien, weil sie
listig ist und gute Helfer in den Kindern hat.
Amira und ihr Mäuseroulette
(28.11. - 23.12.)
Ein Spiel für jung und alt, gesetztet sey ein kleiner Obulus
auf eines der Gebäude des Spieles und nun soll die Maus als
Glücksbringer in jenes laufen. Doch nur einer kann sich glücklich
schätzen, seinen Einsatz zu mehren. Den anderen bleibt nur
ein guter Verlierer zu seyn und das Glück erneut zu fordern.
Der Barbier Rod de Trottoir
(6.12. - 14.12.)
Vor aller Augen vollführt er seine Kunst, Rasuren, Haare kürzen
und manch ein kleiner Eingriff, einem Medikus gleich, soll euch
vorgeführet sein. Auch auf Stelzen kann man jenen bewundern,
der wahrlich Geschick sein eigen nennt.
Machim und seine Himmelsleiter
(15.12. - 23.12.)
Selbstvertrauen, Geschicklichkeit muß ein jeder sein eigen
nennen und sich nicht aus dem Gleichgewicht bringen lassen, wenn
er hoch hinaus will. Kann er das Ende der Leiter erklimmen, winkt
ihm nicht nur der helle Glockenklang und der Jubel der Zuschauenden,
sondern auch ein Gewinn. Doch wer hoch hinaus will, kann auch tief
fallen und so begleitet ihn das Gelächter der Umstehenden.

Die
lebende Krippe (täglich)
Der Stall mit Maria und Josef, Ochs und Esel und allerley ander
Getier. Auf dass Euch aufs Anschaulichste die Ärmlichkeit der
Behausung und all die große Not, die da herrschte bei der
Geburt unseres Herrn, vor Eure Augen geführet sey.

Theaterinszenierungen
zur Belebung alter Bräuche:
Der Mittelalter-Weihnachtsmarkt
wartet
täglich in den Abendstunden mit einer außergewöhnlichen
Attraktion auf.
In aktuellen Theaterinszenierungen leben alte Bräuche wieder
auf.
Über die gesamten Dauer des Marktes wird diese Veranstaltung
mehrfach gewechselt -
so dass es für Sie bei jedem Besuch immer wieder etwas Neues
zu erleben gibt.
Hier ein Überblick der Höhepunkte, die Sie nicht
verpassen sollten:
♦
28. des Novembris
- 4. des Decembris 2008
19.00 h
Der Wintereinzug
Keiner weiß woher, wie aus der Mutter Erde gewachsen, sind
sie unvermittelt auf dem Plan: Wilde Tiergestalten, heidnisch Mummenschanz,
in ihrer Mitten, in Stroh gehüllt, der Winter. Eis'ge Schauer
lassen da den Christmenschen nahezu erstarren.
♦
4. des Decembris
und 8./9. des Decembris 2008
19.00 h
Das Fest der Heiligen Barbara
Durch einen feierlichen Umzug mit Barbaralichtern wird der Hl. Barbara
gedacht, und ein jeder kann am End einen Barbarazweig mit in sein
heimisch Kemenate nehmen, auf dass er zum Weihnachtstage in der
Stube blühen mag..
♦
5. - 7. des
Decembris 2008
19.00 h
Die Nikolauslegende
Eine Historie, welche über den Bischof zu Myra und dessen Wunder
erzählt,
wird an der Bühnenmitte – umrahmt von Musica –
vorgetragen.
♦
10. - 14.
des Decembris 2008
19.00 h
Fest der Lichterschwemme
Der "Vater Rhein", welch alter Götze, droht itzt
zur Winterszeit bedrohlich anzuschwellen. Hab und Gut, unter Mühsal
erworben, spült er davon, wird zum Verderber. Da entsinnt man
sich uralter Bräuche und begibt sich zu ihm hinab, ihn durch
ungezählter Lichter Glanz zu besänftigen und mild zu stimmen.
♦
15. - 20.des
Decembris 2008
19.00 h
Der Perchtenumzug
Häßliche, furchteinflößende Gestalten, in
deren Mitte sich Frau Perchta umtut, ziehen über den Plan,
um schlampige Mägde, faule Gesellen und ungezogene Kindlein
zu bedrohen. Lügnern soll sie wohl die Zunge aus dem Maule
herausschneiden. Gebet acht, auf dass Eure Stuben recht ordentlich
seyn, und Frau Perchta mit ihrem Gesindel von dannen zieht.
♦
21. - 23.
des Decembris 2008
19.00 h
Das Julfest
(besonderes Fest zur Wintersonnenwende!)
Die Zeit der Dunkelheit neigt sich dem Ende, die Tage werden wieder
länger.
Dies gebührend zu feiern, wird ein Feuer entfacht und beim
Julbiere ausgelassen gesungen und getanzt.
♦
♦
♦
Außerdem natürlich
täglich vom 28. des Novembris
bis 23. des Decembris 2008
17.30 h
Das Spiel an der Krippe
Gaukler, Spielleut und Handwerker lassen die Geschichte zu Bethlehem
lebendig werden. Von einem Pfaffen beobachtet, auf dass die Vaganten
nit allzusehr über die Stränge schlagen.
♦
und spontan
Marktsingen
Hell und klar erklingen von der Bühnenmitte ihre Stimmen. Manch
Marktweib, Barde und Handwerker haben das ein oder andere Liedlein
geprobet, um euch zu verzaubern und zum Mitsingen einzustimmen.

Programm an Wochentagen
11.00 | Ein Fanfarensignal
ertönt
Ein Fanfarensignum erschallt über den Plan, die Stände
werden geöffnet.
11.30
| Feierliche Markteröffnung
Der hohe Vertreter des Magistrates ist auf dem Plan, den Markt gebührlich
zu eröffnen. Viel Volks strömt herbei, seinen Glanz zu
sehen, auch die Spielleut sind, von Neugier getrieben, unter den
Gaffern. Ihr König heischt, dem hohen Herren zu huldigen und
so tun sie ihr Bestes. Heißt es doch: "Wes Brot ich ess,
des Lied ich sing." Nun aber zieht man feierlich über
den Plan, auf dass der hohe Herr mit eignen Augen sehe, dass alles
beim Rechten ist.
12.00 14.00
| Spektakulum auf dem Plane
Das Volk wird durch Gaukeley und die ein oder andere Weise erfreut.
Die Musici vertreiben mit ihren Stücklein die Langweyl, und
manch eine Mär oder Legende will erzählet seyn.
14.00
| Die Spielleut / Musici
Liebliche Weisen haben sie zusammengetragen, aber auch das grobe
Volk kommt nit zu kurz: So spielen die Musici auf, mit ihrem Gesang
und trefflichem Spiel auf allerlei traditionellen Instrumenten.
15.45
| Gauklerspektakel
Ein Ruf hallt durch die Gassen: "Die Gaukler sind in der Stadt!"
Sie treiben manch einem die Tränen der Freude ins Aug, wenn
sie mit fliegenden Gegenständen oder wohlgesetzten Worten brillieren.
Und auch das Feuer haben sie in ihrer Macht.
16.30
| Der Tanz der Marktleut und Vaganten
Der Tanz der Marktleut und Vaganten auf's Trefflichste accompanieret
von den Spielleuten.
17.30
| Spiel an der lebenden Krippe
Gaukler, Spielleut und Handwerker lassen die Geschichte zu Bethlehem
lebendig werden. Aufs Peinlichste schaut der Pfaff, dass die
Vaganten nit allzusehr über die Stränge schlagen.
19.00
| Zeit
der Bräuche
Ob Wintereinzug,
Fest der Heiligen Barbara,
die Nikolauslegende,
das Fest der Lichterschwemme,
der Perchtenumzug
oder das Julfest
– zu dieser Stund werden alte Bräuche lebendig.
(Bitte beachten Sie zu den Terminen auch den Überblick
über die wechselnden Theaterinszenierungen!)
20.00
| Das flammende Spektakel
"Ars longa vita brevis". Die Spielleut trutzen selbst
Gevatter Tod. Wo andere sich angstvoll verkriechen, da finden sie
sich zu einem wilden Spektakel. Mit fliegenden Fackeln und ander
Feuerzauber brennen sie die Angst aus.
ca. 21.00
| Weithin ertönt ein Signal
den Krämern und Handwerkern zum Zeichen, die Schranken zu schließen.
Den Vaganten aber weist es den Weg zur Stadt hinaus, denn nächtens
sind sie allhier nit gelitten.

Programm an Wochenenden
11.00
| Ein Fanfarensignal ertönt
Ein Fanfarensignum erschallt über den Plan, die Stände
werden geöffnet.
11.30
| Die Vermahnung
Weithin tönend erklingt der Fanfaren Schall. Der König
der Spielleut lässt die ihm Unterstellten rufen. Jedweder gibt
eine Probe seiner Kunst, um dann Ort und Zeit zu erfahren, seiner
Professio nachzugehen.
12.00 | Die Spielleut / Musici
Liebliche Weisen haben sie zusammengetragen, aber auch das grobe
Volk kommt nit zu kurz:
So spielen die Musici auf, mit ihrem Gesang und trefflichem Spiel
auf allerlei traditionellen Instrumenten.
13.00 | Puppentheater
Um die Kindlein des nahenden Christfestes zu gemahnen, lässt
er seine Puppen eine Historie erzählen, die sich vor langer
Zeit hat zugetragen. Groß und Klein bleiben angerührt
stehen, wenn der Puppenspieler seinen Figuren Leben einhaucht.
14.00 | Gauklerspektakel
Ein Ruf hallt durch die Gassen: „Die Gaukler sind in der Stadt!“
Sie treiben manch einem die Tränen der Freude ins Aug, wenn
sie mit fliegenden Gegenständen oder wohlgesetzten Worten brillieren.
Und auch das Feuer haben sie in ihrer Macht.
15.00 | Der Tanz der Marktleut
und Vaganten
Der Tanz der Marktleut und Vaganten auf's Trefflichste accompanieret
von den Spielleuten.
15.30 | Puppentheater
Um die Kindlein des nahenden Christfestes zu gemahnen, lässt
er seine Puppen eine Historie erzählen, die sich vor langer
Zeit hat zugetragen. Groß und Klein bleiben angerührt
stehen, wenn der Puppenspieler seinen Figuren Leben einhaucht.
16.00 | Gaukeley und
Possenspiel
Ein Ruf hallt durch die Gassen: "Die Gaukler sind
in der Stadt!" Sie brillieren mit fliegenden Gegenständen
oder wohlgesetzten Worten. Und auch das Feuer haben sie in ihrer
Macht. Da bleibt kein Aug trocken und man hält sich die Leiber
vor Lachen.
16.45 | Musici
Liebliche Weisen haben sie zusammengetragen, aber auch
das grobe Volk kommt nit zu kurz: So spielen die Musici auf, mit
ihrem Gesang und trefflichem Spiel auf allerlei traditionellen Instrumenten.
17.30 | Spiel an der lebenden
Krippe
Gaukler, Spielleut und Handwerker lassen die Geschichte zu Bethlehem
lebendig werden. Von einem Pfaffen beobachtet, auf dass die Vaganten
nit allzu sehr über die Stränge schlagen.
19.00
| Zeit
der Bräuche
Ob Wintereinzug,
Fest der Heiligen Barbara,
die Nikolauslegende,
das Fest der Lichterschwemme,
der Perchtenumzug
oder das Julfest
– zu dieser Stund werden alte Bräuche lebendig.
(Bitte beachten Sie zu den Terminen auch den Überblick
über die wechselnden Theaterinszenierungen!)
20.00
| Das flammende Spektakel
"Ars longa vita brevis". Die Spielleut trutzen selbst
Gevatter Tod. Wo andere sich angstvoll verkriechen, da finden sie
sich zu einem wilden Spektakel. Mit fliegenden Fackeln und ander
Feuerzauber brennen sie die Angst aus.
ca. 21.00
| Weithin ertönt ein Signal
den Krämern und Handwerkern zum Zeichen, die Schranken zu schließen.
Den Vaganten aber weist es den Weg zur Stadt hinaus, denn nächtens
sind sie allhier nit gelitten.
|