Mittelalter und  Mittelalter mit Kramer Zunft und Kurtzweyl    
 
Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt am Schokoladenmuseum in Köln
28. November – 23. Dezember 2008?
täglich von 11:00 Uhr bis mindestens 21:00 Uhr in den Rheinauhafen



Kulturprogramm


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Weihnachtsmarkt zu Köln

 

Mittelalter und  Mittelalter mit Kramer Zunft und Kurtzweyl

Itzt, da der Landmann getrost seine Hände in den Schoß mag legen, denn seine Arbeit ist getan,
werden sie umso fleißiger, die Handwerksmeister.

Die Krämer und Hökerer eilen herbei, denn ein letztes Mal im Jahr sei Markt gehalten. Ist doch das Christfest nimmer fern.
Da will man seine Lieben reich begaben, wo doch Gottvater der Menschheit seinen Sohn als „Licht der Hoffnung“ schenkt.Um Euch der heiligen Weihnacht zu gemahnen wird ein Krippenstall aufgerichtet mit
Maria und Josef, Ochs und Esel in Leibhaftigkeit. Doch all der Christenglaube gerät leichtiglich ins Wanken, nun, da die Nächte nimmer enden wollen, man nit weiß ob man den Winter übersteht. Uralte Geister halten wieder Einzug, der Mutter Kirch und Obrigkeit zum Trotz. Schaurig vermummte Gestalten toben über den Plan, brave Bürger tun was längst verboten. Irrwitz und Aberglaube schließen unheilge Allianz. Da können die Spielleut nit fehlen, die sich nie der Ordo unterworfen, auch wenn sie bei Tag und Nacht so fromm tun mögen.

kringel

 

Spektakulatius (28.11.- 4.12.)
Aus dem Rheinlande und Umlande kommend, singen diese Musikanten mal zu zweit oder dann auch am Tage vor dem Tage des Herrn und am Tage des Herrn zu viert ihre alltäglichen Erfahrungen aus den Schenken und Kemenaten der Weiber in die weite Welt hinaus, versetzten ihr Publikum in einen ekstaseähnlichen Zustand, um ihm dann derbe Unerhörtheiten um die Ohren zu singen.

Faranspil (5.12. - 8.12. und 16.12.- 19.12.)
Zusammengefunden durch des Schicksals Weg entführen euch jene Musici mit feinstem Gesang und lieblichem Spil auf Trumscheid, Drehleier, Sackpfeife und Rahmentrommel in eine andre Welt.

Satolstelamanderfanz (9.12. - 15.12.)
Vier weit gereiste Vagabunden geben musikalische Kunde von unglaublichen Begebenheiten aus allen Teilen dieser Erdenscheibe – die Sinne zu bezaubern mit zarten Weisen von der Liebe um danach eure Beine zum Tanze zu verdonnern mit entfesselten Rythmen aus den heidnischen Gefilden dieser Welt.

Triskilian (20.12 - 23.12.)
Auf alten Instrumenten geben diese drei Musikanten ihre Weisen zum Besten, welche anders klingen, als unser aller Ohren gewohnt: frecher, archaischer und herber.

Ludmillus (8./9.12. und 15.12. - 18.12.)
Gar minnigliche Weisen weiß er zum Besten zu geben und rührt damit so mancher Jungfer Herze, aber er weiß auch die „Actualitas“ geschickt in Reime zu kleiden und sie mit altbekannter Melodey zu Gehör zu bringen.

Die Nachtigal vom Nekarthal, der Minnesaenger (9.12 - 16.12.)
Gar weit gereist weiss er Minnigliches und auch die Actualitas geschickt in Reime zukleiden. Den Winter über verweilt er gern im Süden, von dort bringt er im folgenden Sommer neue Gesänge mit, die hierzulande gänzlich ungehört sind. In mannigfachen Sprachen singt und spielt er sich in die Herzen der Jungfern und Recken.


Lupus (28.11.)
Dort wo eben noch die Straße war, ist jetzt seine Bühne. Lupus weiß wohl, das Volk um sich zu scharen. Mit Witz und brillanter Darbietung seiner Jonglagekünste, zieht er jung und alt in seinen Bann. So jongliert er bis zu sieben Bälle, aber damit lange nicht genug. Das Jonglieren mit Fackeln macht ihn als "Lupus den Furchtlosen" weit im Lande bekannt. Das Ganze gipfelt in einem großen Feuerspuktakel.

Kaspar der Gaukler (29. & 30.11.)
Er vereint die Künste der Gaukelei und Jonglage, begeistert mit Feuerspectaculum.

Götz v. B., Gaukler aus Leidenschaft (1.12. - 5.12. und 12.12. - 17.12.)
Ganz in der Tradition der alten Gaukler werden hier mit viel Sprachwitz und akrobatischer Geschicklichkeit verschiedenste Anekdoten und Erlebnisse aus dem Leben eines fahrenden Spielmannes erzählt.

Duo Confusi (8.12. - 11.12.)
So werden die zwey Gaukler Habakuk und Rasputin genennet, welche kunstfertig allerley Gerätschaft durch die Lüfte zu werfen vermögen und unterdessen mit ihrem losen Mundwerk manch groben Scherz, aber auch hintersinnig feingesponnene Historien – ja sogar Balladen im Versmaß – zum Vortrage bringen. Solchermaßen erheytern sie das eiligst herbeigelaufene Volk. Doch auch mit dem Feuer vermögen sie aufs Trefflichste zu wirbeln, auf dass manchem Gaffer der Atem stockt und er das Maul vor Staunen weit aufsperrt.

Basseltan (6. & 7.12.)
Doch wahre Tausendkünste sind‘s, die Euch vor Augen treten. Staunenswert wie sie jedwede Gerätschaft durch die Lüfte gleiten lassen als hätten sie kein Gewicht. Aber auch das Feuer haben sie in ihrer Macht, als wären sie Belzebubs Spießgesellen.

Die Radugas (18.12. - 23.12.)
Zwei Gaukler mit vielerlei Gesichtern. Ob auf Stelzen, mit Feuerjonglage oder mit ihrem Wortwitz wissen die beiden zu gefallen. Alles was erlaubt ist, wird missachtet. So sind sie König und Räuber, Dirne und Inquisitor. Alles ist Versuchung, nichts bleibt unversucht.

Der Marktvogt (täglich)
Tag für Tag sieht er nach dem Rechten, treibt den Zehnten ein und unter seinem wachsamen Aug treiben all die Händler und Hökerer Handel und nit ein einziger sollt es wagen, Gewicht und Maß zu seinen Gunsten zu ändern.

Olga Owens, die Puppenspielerin (28.11-30.11. und 13.12. - 23.12.)
Elsa in Gefahr, kämpft gegen Riesen und auch gegen Feuerdrachen. Und kann sich aus der Not natürlich nur befreien, weil sie listig ist und gute Helfer in den Kindern hat.

Amira und ihr Mäuseroulette (28.11. - 23.12.)
Ein Spiel für jung und alt, gesetztet sey ein kleiner Obulus auf eines der Gebäude des Spieles und nun soll die Maus als Glücksbringer in jenes laufen. Doch nur einer kann sich glücklich schätzen, seinen Einsatz zu mehren. Den anderen bleibt nur ein guter Verlierer zu seyn und das Glück erneut zu fordern.

Der Barbier Rod de Trottoir (6.12. - 14.12.)
Vor aller Augen vollführt er seine Kunst, Rasuren, Haare kürzen und manch ein kleiner Eingriff, einem Medikus gleich, soll euch vorgeführet sein. Auch auf Stelzen kann man jenen bewundern, der wahrlich Geschick sein eigen nennt.

Machim und seine Himmelsleiter (15.12. - 23.12.)
Selbstvertrauen, Geschicklichkeit muß ein jeder sein eigen nennen und sich nicht aus dem Gleichgewicht bringen lassen, wenn er hoch hinaus will. Kann er das Ende der Leiter erklimmen, winkt ihm nicht nur der helle Glockenklang und der Jubel der Zuschauenden, sondern auch ein Gewinn. Doch wer hoch hinaus will, kann auch tief fallen und so begleitet ihn das Gelächter der Umstehenden.

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Die lebende Krippe (täglich)
Der Stall mit Maria und Josef, Ochs und Esel und allerley ander Getier. Auf dass Euch aufs Anschaulichste die Ärmlichkeit der Behausung und all die große Not, die da herrschte bei der Geburt unseres Herrn, vor Eure Augen geführet sey.

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Theaterinszenierungen zur Belebung alter Bräuche:

Der Mittelalter-Weihnachtsmarkt wartet
täglich
in den Abendstunden mit einer außergewöhnlichen Attraktion auf.
In aktuellen Theaterinszenierungen leben alte Bräuche wieder auf.
Über die gesamten Dauer des Marktes wird diese Veranstaltung mehrfach gewechselt -
so dass es für Sie bei jedem Besuch immer wieder etwas Neues zu erleben gibt.
Hier ein Überblick der Höhepunkte, die Sie nicht verpassen sollten:


28. des Novembris - 4. des Decembris 2008
19.00 h
Der Wintereinzug

Keiner weiß woher, wie aus der Mutter Erde gewachsen, sind sie unvermittelt auf dem Plan: Wilde Tiergestalten, heidnisch Mummenschanz, in ihrer Mitten, in Stroh gehüllt, der Winter. Eis'ge Schauer lassen da den Christmenschen nahezu erstarren.

4. des Decembris und 8./9. des Decembris 2008
19.00 h
Das Fest der Heiligen Barbara

Durch einen feierlichen Umzug mit Barbaralichtern wird der Hl. Barbara gedacht, und ein jeder kann am End einen Barbarazweig mit in sein heimisch Kemenate nehmen, auf dass er zum Weihnachtstage in der Stube blühen mag..


5. - 7. des Decembris 2008
19.00 h
Die Nikolauslegende

Eine Historie, welche über den Bischof zu Myra und dessen Wunder erzählt,
wird an der Bühnenmitte – umrahmt von Musica – vorgetragen.


10. - 14. des Decembris 2008
19.00 h
Fest der Lichterschwemme

Der "Vater Rhein", welch alter Götze, droht itzt zur Winterszeit bedrohlich anzuschwellen. Hab und Gut, unter Mühsal erworben, spült er davon, wird zum Verderber. Da entsinnt man sich uralter Bräuche und begibt sich zu ihm hinab, ihn durch ungezählter Lichter Glanz zu besänftigen und mild zu stimmen.


15. - 20.des Decembris 2008
19.00 h
Der Perchtenumzug

Häßliche, furchteinflößende Gestalten, in deren Mitte sich Frau Perchta umtut, ziehen über den Plan, um schlampige Mägde, faule Gesellen und ungezogene Kindlein zu bedrohen. Lügnern soll sie wohl die Zunge aus dem Maule herausschneiden. Gebet acht, auf dass Eure Stuben recht ordentlich seyn, und Frau Perchta mit ihrem Gesindel von dannen zieht.


21. - 23. des Decembris 2008
19.00 h
Das Julfest
(besonderes Fest zur Wintersonnenwende!)

Die Zeit der Dunkelheit neigt sich dem Ende, die Tage werden wieder länger.
Dies gebührend zu feiern, wird ein Feuer entfacht und beim Julbiere ausgelassen gesungen und getanzt.



Außerdem natürlich
täglich vom 28. des Novembris bis 23. des Decembris 2008
17.30 h
Das Spiel an der Krippe

Gaukler, Spielleut und Handwerker lassen die Geschichte zu Bethlehem lebendig werden. Von einem Pfaffen beobachtet, auf dass die Vaganten nit allzusehr über die Stränge schlagen.

und spontan
Marktsingen
Hell und klar erklingen von der Bühnenmitte ihre Stimmen. Manch Marktweib, Barde und Handwerker haben das ein oder andere Liedlein geprobet, um euch zu verzaubern und zum Mitsingen einzustimmen.

kringel

 

Programm an Wochentagen


11.00 | Ein Fanfarensignal ertönt
Ein Fanfarensignum erschallt über den Plan, die Stände werden geöffnet.

11.30
| Feierliche Markteröffnung
Der hohe Vertreter des Magistrates ist auf dem Plan, den Markt gebührlich zu eröffnen. Viel Volks strömt herbei, seinen Glanz zu sehen, auch die Spielleut sind, von Neugier getrieben, unter den Gaffern. Ihr König heischt, dem hohen Herren zu huldigen und so tun sie ihr Bestes. Heißt es doch: "Wes Brot ich ess, des Lied ich sing." Nun aber zieht man feierlich über den Plan, auf dass der hohe Herr mit eignen Augen sehe, dass alles beim Rechten ist.

12.00 – 14.00
| Spektakulum auf dem Plane
Das Volk wird durch Gaukeley und die ein oder andere Weise erfreut. Die Musici vertreiben mit ihren Stücklein die Langweyl, und manch eine Mär oder Legende will erzählet seyn.

14.00
| Die Spielleut / Musici
Liebliche Weisen haben sie zusammengetragen, aber auch das grobe Volk kommt nit zu kurz: So spielen die Musici auf, mit ihrem Gesang und trefflichem Spiel auf allerlei traditionellen Instrumenten.

15.45
| Gauklerspektakel
Ein Ruf hallt durch die Gassen: "Die Gaukler sind in der Stadt!" Sie treiben manch einem die Tränen der Freude ins Aug, wenn sie mit fliegenden Gegenständen oder wohlgesetzten Worten brillieren. Und auch das Feuer haben sie in ihrer Macht.

16.30
| Der Tanz der Marktleut und Vaganten
Der Tanz der Marktleut und Vaganten auf's Trefflichste accompanieret von den Spielleuten.

17.30
| Spiel an der lebenden Krippe
Gaukler, Spielleut und Handwerker lassen die Geschichte zu Bethlehem lebendig werden. Auf’s Peinlichste schaut der Pfaff, dass die Vaganten nit allzusehr über die Stränge schlagen.

19.00 | Zeit der Bräuche
Ob Wintereinzug, Fest der Heiligen Barbara, die Nikolauslegende, das Fest der Lichterschwemme, der Perchtenumzug oder das Julfest – zu dieser Stund werden alte Bräuche lebendig.
(Bitte beachten Sie zu den Terminen auch den Überblick über die wechselnden Theaterinszenierungen!)

20.00
| Das flammende Spektakel
"Ars longa vita brevis". Die Spielleut trutzen selbst Gevatter Tod. Wo andere sich angstvoll verkriechen, da finden sie sich zu einem wilden Spektakel. Mit fliegenden Fackeln und ander Feuerzauber brennen sie die Angst aus.

ca. 21.00
| Weithin ertönt ein Signal
den Krämern und Handwerkern zum Zeichen, die Schranken zu schließen.
Den Vaganten aber weist es den Weg zur Stadt hinaus, denn nächtens sind sie allhier nit gelitten.

 

kringel

Programm an Wochenenden

11.00 | Ein Fanfarensignal ertönt
Ein Fanfarensignum erschallt über den Plan, die Stände werden geöffnet.

11.30
| Die Vermahnung
Weithin tönend erklingt der Fanfaren Schall. Der König der Spielleut lässt die ihm Unterstellten rufen. Jedweder gibt
eine Probe seiner Kunst, um dann Ort und Zeit zu erfahren, seiner Professio nachzugehen.

12.00 | Die Spielleut / Musici
Liebliche Weisen haben sie zusammengetragen, aber auch das grobe Volk kommt nit zu kurz:
So spielen die Musici auf, mit ihrem Gesang und trefflichem Spiel auf allerlei traditionellen Instrumenten.

13.00 | Puppentheater
Um die Kindlein des nahenden Christfestes zu gemahnen, lässt er seine Puppen eine Historie erzählen, die sich vor langer Zeit hat zugetragen. Groß und Klein bleiben angerührt stehen, wenn der Puppenspieler seinen Figuren Leben einhaucht.

14.00 | Gauklerspektakel
Ein Ruf hallt durch die Gassen: „Die Gaukler sind in der Stadt!“ Sie treiben manch einem die Tränen der Freude ins Aug, wenn sie mit fliegenden Gegenständen oder wohlgesetzten Worten brillieren. Und auch das Feuer haben sie in ihrer Macht.

15.00 | Der Tanz der Marktleut und Vaganten
Der Tanz der Marktleut und Vaganten auf's Trefflichste accompanieret von den Spielleuten.

15.30 | Puppentheater
Um die Kindlein des nahenden Christfestes zu gemahnen, lässt er seine Puppen eine Historie erzählen, die sich vor langer Zeit hat zugetragen. Groß und Klein bleiben angerührt stehen, wenn der Puppenspieler seinen Figuren Leben einhaucht.

16.00 | Gaukeley und Possenspiel
Ein Ruf hallt durch die Gassen: "Die Gaukler sind in der Stadt!" Sie brillieren mit fliegenden Gegenständen oder wohlgesetzten Worten. Und auch das Feuer haben sie in ihrer Macht. Da bleibt kein Aug trocken und man hält sich die Leiber vor Lachen.

16.45 | Musici
Liebliche Weisen haben sie zusammengetragen, aber auch das grobe Volk kommt nit zu kurz: So spielen die Musici auf, mit ihrem Gesang und trefflichem Spiel auf allerlei traditionellen Instrumenten.

17.30 | Spiel an der lebenden Krippe
Gaukler, Spielleut und Handwerker lassen die Geschichte zu Bethlehem lebendig werden. Von einem Pfaffen beobachtet, auf dass die Vaganten nit allzu sehr über die Stränge schlagen.

19.00 | Zeit der Bräuche
Ob Wintereinzug, Fest der Heiligen Barbara, die Nikolauslegende, das Fest der Lichterschwemme, der Perchtenumzug oder das Julfest – zu dieser Stund werden alte Bräuche lebendig.
(Bitte beachten Sie zu den Terminen auch den Überblick über die wechselnden Theaterinszenierungen!)

20.00
| Das flammende Spektakel
"Ars longa vita brevis". Die Spielleut trutzen selbst Gevatter Tod. Wo andere sich angstvoll verkriechen, da finden sie sich zu einem wilden Spektakel. Mit fliegenden Fackeln und ander Feuerzauber brennen sie die Angst aus.

ca. 21.00
| Weithin ertönt ein Signal
den Krämern und Handwerkern zum Zeichen, die Schranken zu schließen.
Den Vaganten aber weist es den Weg zur Stadt hinaus, denn nächtens sind sie allhier nit gelitten.