Erlebe das Mittelalter und den Mittelaltermarkt live mit Kramer Zunft und Kurtzweyl    
 

Mittelaltermarkt
vor den Toren der Brauerei Fürstenberg zu Donaueschingen
am 14. und 15. 06. A. D. 2008

725 Jahre Braurecht

Kulturprogram  


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Mittelaltermarkt vor den Toren der Brauerei Fürstenberg zu Donaueschingen

 

Erlebe das Mittelalter und den Mittelaltermarkt live mit Kramer Zunft und Kurtzweyl

725 Jahre sind ins Land gegangen, dass Herre Heinrich Graf von Fürstenberg, des Königs Bannerträger auf dem Marchfelde, ob seiner Dienste belehnt ward.
So ward ihm das Brau und Schankrecht verliehen, ihm und seinen Hintersassen zu Nutz und Frommen. Dieser glücklichen Fügung ist es zu danken, dass noch heutgen Tages jedwedem, dem das güldene Nass den Gaumen netzt ein fürstlich Hochgenuss bereitet sey. Welch Anlass ein Freudenfest zu feiern und Festtag ist von Alters her auch Markttag, so hat man sie all gerufen die Handwerksmeister, Krämer und freilich auch die Schank und Tavernwirte.

Herre Heinrich wird in eigener Person zugegen sein, wenn es heißt den Markt feierlich zu eröffnen.  Da sull die Urkund verlesen sein, auf dass selbst das gemeine Volk mit eignen Ohren hört, in welch berufener Hand fürderhin allhie das Brauwesen ruht. Item sey von ihm das Pier geprüft, gradso wie die ander Meisterstück. Wenn alles für gut befunden braust der Jubel auf, denn endlich nimmt das Treiben seinen Lauf.

Frau Musica hat die besten ihrer Söhne ausgesandt, Euch die Ohren zu umschmeicheln, denn fröhlich Melodey lässt selbst den besten Trunk noch trefflicher munden. Da juckt nit nur der Meister Tanzbein und Handgeklapper ertönt bald allenthalben. Der Possenreißer aber lässt Euch vor Lachen beben, denn ihm ist dies die schönste Musica. Auch für Eure Kindlein sey trefflich Sorg getragen, denn wenn Griselda ihre Fadenpuppen manch Historie erzählen lässt, verharren sie wie unter einem Zauberbanne angewurzelt.

Bei all dem Festtagstreiben hat man doch die Obrigkeit von Nöten. Accompaniert von Vogt und Büttel, will der hohe Herr höchstselbst den Augenschein haben. Immerfort sullt Ihr mit ihm die Wege kreuzen, und wenn Ihr zur Abendstund der Wächters Rufen Folge leistet, ist es ziemlich sein Loblied zu singen, war der Tag in einer ander Zit doch der fürstlich Brauherren großmütig Geschenk an Euch.

 

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kringel

Die sullen euch kurtzweylen

 

Krless                                  
Von weither sind sie kummen, Euch die Ohren zu umschmeicheln, sind sie doch allsamt Frau Musicas Söhne. So manchen Sturm haben sie überstanden und doch jauchzen ihre Instrumenta wie am ersten Tag. Zarte, frumme Melodeyen, aber auch manch kraftvoll Weise lassen Euch das Herz aufgehen.

Die Spielleut Cantoris
Wenn jene zween sich das Podium zu eygen machen, ergreift der Frohsinn alsbald das Zepter. Dudelsack, Drehleier und manch Schlagwerk, nit zu vergessen ihr Gesang, bahnen sich den Weg zu Euren Herzen, sodass Ihr gar nit anders könnt, als mit euren Händen den Takt der Kurtzweyl mit zu klappern.

Tumalon
Was wär ein Markttag ohne Ihn, den Tausendkünstler. Alvanzen und Allotria fürs gemeine Volk und doch ist er auch der Obrigkeit dienlich mit mannigfach Signal und allerley Verlautbarung.

Das Puppentheatro Pulcinella
In Eurem Gnadenstädtlein nie zuvor gesehen sind Griselda und mit Ihr Floritzel, der erschröcklich und doch possierlich Drache, die Kürbiskobolde und noch so manche mehr. Wenn sie beim Puppentheatro Euch ihre Geschichten erleben lassen, dann ist’s als öffne sich ein Tor zu andren Welten.

Herre Heinrich von Fürstenberg
Des Königs getreuer Bannerträger, Stammherr derer zu Fürstenberg, ist Euch allhie der Gastgeber. So lässt er es sich nit nehmen, in eigener Person unter Euch zu erscheinen, auf dass der Festtag in seinem Glanz mag strahlen.

Der Marktvogt
Wo Ihr Festtag habt ist er der Ordo strenger Hüter. Angetan ist er im Purpurrot der Obrigkeit und niemand hat Ihn mehr zu fürchten, als die Spielleut, sind sie ihm doch des Tuffels Sendboten.

Der Büttel
Handlanger der Obrigkeit, doch durchaus mit eignem Sinn. So zieht er nimmer müde seine Bahnen über den Plan. Hoch ragt seine Hellebarde allüberall zu sehen, so ist er eher Hüter der kleinen Lässlichkeiten, als grauser Vollstrecker der Willkür seines Herren.

Der Henker
Nit umsonst der grause Rüdiger genannt errichtet er das Blutgerüst. Nimmer wird er müde jedwedem seine Instrumentarien zu erklären, doch fürchten muss ihn nur der der Schuld auf sich geladen.

kringel

 
Dies seht Ihr am 14. 06.

An der Hauptbühne

13. 00  Die feierliche Markteröffnung
14. 00  Krless
14. 15  Das Turney der Kindelein
15. 30  Spielleut Cantoris
16. 15  Tumalon
17. 00  Krless
17. 45  Das  Marktgericht
18. 30  Krless
19. 15  Tumalon
20. 00  Der Vaganten Stelldichein
21. 00  Der Ruf der Nachtwächter

 

An der Vagantenbühne

13. 00  Spielleut Cantoris
15. 00  Tumalon
17. 00  Spielleut Cantoris

An der Puppen Bühne

14. 00, 16.00, 18. 00  Griselda und Floritzel

An der Henkersbühne

16. 00  Des Henkers Meisterstück

 
Dies seht Ihr am 15. 06.

An der Hauptbühne

11. 00  Die feierliche Markteröffnng
11. 45  Krless
12. 30  Tumalon
13. 15  Spielleut Cantoris
14. 00  Der Tanz der Meisterinnen und Meister
14. 45  das Turney der Kindelein
15. 30  Krless 
16. 15  Tumalon
17. 00  Spielleut Cantoris
17. 45  Musenkuss und Schluss
19. 00  Der Ruf der Nachtwächter

An der Vagantenbühne

12. 00  Spielleut Cantoris
14. 00  Tumalon
16. 00  Spielleut Cantoris

An der Puppen Bühne

13. 00, 15. 00, 17.00  Griselda und Floritzel

 

An der Henkersbühne

15.30  Des Henkers Meisterstück

 

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