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Ad Exemplum seyen Euch an Musikern und
Darstellern genennet: |
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Musici:
Satolstelamanderfanz: 11.-16.12.07:
Spielleut, die herangereist sind, um nun auf allerley Instrumentarium
dem Volke aufzuspielen.
Melodeien, wie sie schon oft zuvor gespielt wurden, werden nun zu
neuem Leben erweckt. Mal zu viert, dann
wieder zu zweit, doch immer lässt sich ein jeder von diesen
gerne aus dem Trott des Tages durch ihre Musik entführen.
Spektakulatius: 30.11.-06.12.07:
Angereist aus dem Rheinlande und Umlande, ziehen diese Musikanten
mit ihrem Gesang
und trefflichen Spiel auf allerlei Instrumenten ein jeden in ihren
Bann.
Triskilian: 07.-10.12. & 17.-23.12.07:
Auf alten Instrumenten geben diese drei Musikanten ihre Weisen zum
Besten, welche
anders klingen, als unser aller Ohren gewohnt: frecher, archaischer
und herber.
Ludmillus: 03.12.-06.12.07:
Gar minnigliche Weisen weiß er zum Besten zu geben und rührt
damit so mancher Jungfer Herze, aber er weiß
auch die „Actualitas“ geschickt in Reime zu kleiden
und sie mit altbekannter Melodey zu Gehör zu bringen.
Die Nachtigall vom Nekarthal: 17.12.-20.12.07:
Mit wohlgesetzten Worten und eben solchen Tönen beginnt jener
Musicus
des Tages Reigen und kündet von dem, was da kommen soll und
manch ander Historie.
Gauklerey:
Duo Confusi: 06.12.-12.12.07:
Ein Ruf hallt durch die Gassen: „Die Gaukler sind in der Stadt!“
Eingebettet in kleine Geschichten vollführen diese Gaukler
ihres Zeichens Kunststücke, die es in sich haben.
Da bleibt kein Aug trocken und man hält sich die Leiber vor
Lachen.
Basseltan: 22.12.-23.12.07:
Doch wahre Tausendkünste sind‘s, die Euch vor Augen treten.
Staunenswert wie sie jedwede
Gerätschaft durch die Lüfte gleiten lassen als hätten
sie kein Gewicht. Aber auch das Feuer haben sie in ihrer Macht,
als wären sie Belzebubs Spießgesellen.
Die Radugas: 30.11.-05.12.07:
Zwei Gaukler mit vielerlei Gesichtern. Ob auf Stelzen, mit Feuerjonglage
oder mit ihrem
Wortwitz wissen die beiden zu gefallen. Alles was erlaubt ist, wird
missachtet. So sind sie König und Räuber, Dirne und
Inquisitor. Alles ist Versuchung, nichts bleibt unversucht.
M’arc en Ciel: 16.12.-20.12.07:
Mittelalterliche Gaukler-Show. Ganz in der Tradition der alten Gaukler
werden hier mit viel Sprachwitz und akrobatischer Geschicklichkeit
verschiedenste Anekdoten und Erlebnisse aus dem Leben eines fahrenden
Spielmannes erzählt.
Wanderwind: 14.12.-15.12.07:
Sie vereinen die Künste der Gaukelei und Jonglage, begeistern
mit Feuerspectaculum und
haben überdies sich der Musik verschrieben. Lieder der hohen
und niederen Minne, Trinklieder oder Besinnliches bieten sie mit
Freude und Gefühl für das Mittelalter dar.
Nikodemus, der Gaukler: 21.12.07:
Jedweder Gegenstand fliegt durch die Luft, geflügelte Worte
und allerley Jocus. Seid
zum Handgeklapper bereit.
Puppentheater:
Fadenreych: 30.11.-23.12.07:
Märchenerzähler oder Puppenspieler in einer Persona vereint,
so kommt Jacob daher. Doch
auch als Drachenmensch sorgt er vor allem bei den Kleinen für
Aufregung auf dem Platze.
Olga Owens, die Puppenspielerin: 03.12.&10.12.&17.12.07:
Aus Liebe zum Prinzen begibt sich die Kammerzofe Elsa in Gefahr,
kämpft gegen Riesen und auch gegen Feuerdrachen. Und kann sich
aus der Not natürlich nur befreien, weil sie listig ist und
gute Helfer in den Kindern hat.

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Dies
ist gesetzet,
was am Wochentage vollführet sey:
11.00 h Ein Fanfarensignal ertönt
Ein Fanfarensignal erschallt über den Plan, die Stände
werden geöffnet.
11.30 h Feierliche Markteröffnung
Der hohe Vertreter des Magistrates ist auf dem Plan, den Markt
gebührlich zu eröffnen. Viel Volks strömt herbei,
seinen Glanz zu sehen, auch die Spielleut sind, von Neugier
getrieben, unter den Gaffern. Ihr König heischt, dem
hohen Herren zu huldigen und so tun sie ihr Bestes. Heißt
es doch: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.“
Nun aber zieht man feierlich über den Plan, auf dass
der hohe Herr mit eignen Augen sehe, dass alles beim Rechten
ist.
12.00 h - 14.00 h Spektakulum
auf dem Plane
Das Volk wird durch Gaukeley und die ein oder andere Weise
erfreut. Die Musici vertreiben mit ihren Stücklein die
Langweyl, und manch eine Mär oder Legende will erzählet
seyn.
14.00 h Die Spielleut / Musici
Liebliche Weisen haben sie zusammengetragen, aber auch das
grobe Volk kommt nit zu kurz: So spielen die Musici auf, mit
ihrem Gesang und trefflichem Spiel auf allerlei traditionellen
Instrumenten.
15.00 h Puppentheater Fadenreych
Um die Kindlein des nahenden Christfestes zu gemahnen, lässt
er seine Puppen eine Historie erzählen, die sich vor
langer Zeit hat zugetragen. Groß und Klein bleiben angerührt
stehen, wenn der Puppenspieler seinen Figuren Leben einhaucht.
15.45 h Gauklerspektakel
Ein Ruf hallt durch die Gassen: „Die Gaukler sind in
der Stadt!“ Sie treiben manch einem die Tränen
der Freude ins Aug, wenn sie mit fliegenden Gegenständen
oder wohlgesetzten Worten brillieren. Und auch das Feuer haben
sie in ihrer Macht.
16.30 h Der Tanz der Marktleut
und Vaganten
Der Tanz der Marktleut und Vaganten auf’s Trefflichste
accompanieret von den Spielleuten.
17.30 h Spiel an der lebenden
Krippe
Gaukler, Spielleut und Handwerker lassen die Geschichte zu
Bethlehem lebendig werden. Auf’s Peinlichste schaut
der Pfaff‘, dass die Vaganten nit allzusehr über
die Stränge schlagen.
19.00 h Zeit der Bräuche
Ob Wintereinzug, Fest der Heiligen Barbara, die Nikolauslegende,
das Fest der Lichterschwemme, der Perchtenumzug oder das Julfest
– zu dieser Stund werden alte Bräuche lebendig
20.00 h Das flammende Spektakel
„Ars longa vita brevis“. Die Spielleut trutzen
selbst Gevatter Tod. Wo andere sich angstvoll verkriechen,
da finden sich die Artisten zu einem wilden Spektakel. Mit
fliegenden Fackeln und ander Feuerzauber brennen sie die Angst
aus.
ca. 21.00 h Weithin ertönt
ein Signal
den Krämern und Handwerkern zum Zeichen, die Schranken
zu schließen. Den Vaganten aber weist es den Weg zur
Stadt hinaus, denn nächtens sind sie allhier nit gelitten.
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Dies
sullt Ihr zu Euer aller Nutz und Frommen zur festen Stund
am Wochenende erleben:
11.00 h Ein Fanfarensignal ertönt
Ein Fanfarensignal erschallt über den Plan, die Stände
werden geöffnet.
11.30 h Die Vermahnung
Weithin tönend erklingt der Fanfaren Schall. Der König
der Spielleut lässt die ihm Unterstellten rufen. Jedweder
gibt eine Probe seiner Kunst, um dann Ort und Zeit zu erfahren,
seiner Professio nachzugehen.
12.00 h Die Spielleut / Musici
Liebliche Weisen haben sie zusammengetragen, aber auch das
grobe Volk kommt nit zu kurz: So spielen die Musici auf, mit
ihrem Gesang und trefflichem Spiel auf allerlei traditionellen
Instrumenten.
13.00 h Puppentheater Fadenreych
Um die Kindlein des nahenden Christfestes zu gemahnen, lässt
er seine Puppen eine Historie erzählen, die sich vor
langer Zeit hat zugetragen. Groß und Klein bleiben angerührt
stehen, wenn der Puppenspieler seinen Figuren Leben einhaucht.
14.00 h Gauklerspektakel
Ein Ruf hallt durch die Gassen: „Die Gaukler sind in
der Stadt!“ Sie treiben manch einem die Tränen
der Freude ins Aug, wenn sie mit fliegenden Gegenständen
oder wohlgesetzten Worten brillieren. Und auch das Feuer haben
sie in ihrer Macht.
15.00 h Der Tanz der Marktleut
und Vaganten
Der Tanz der Marktleut und Vaganten auf’s Trefflichste
accompanieret von den Spielleuten.
15.30 h Puppentheater Fadenreych
Um die Kindlein des nahenden Christfestes zu gemahnen, lässt
er seine Puppen eine Historie erzählen, die sich vor
langer Zeit hat zugetragen. Groß und Klein bleiben angerührt
stehen, wenn der Puppenspieler seinen Figuren Leben einhaucht.
16.00 h Gaukeley und Possenspiel
Ein Ruf hallt durch die Gassen: „Die Gaukler sind in
der Stadt!“ Sie treiben manch einem die Tränen
der Freude ins Aug, wenn sie mit fliegenden Gegenständen
oder wohlgesetzten Worten brillieren. Und auch das Feuer haben
sie in ihrer Macht.
16.45 h Musici
Liebliche Weisen haben sie zusammengetragen, aber auch das
grobe Volk kommt nit zu kurz: So spielen die Musici auf, mit
ihrem Gesang und trefflichem Spiel auf allerlei traditionellen
Instrumenten.
17.30 h Spiel an der lebenden
Krippe
Gaukler, Spielleut und Handwerker lassen die Geschichte zu
Bethlehem lebendig werden. Auf’s Peinlichste schaut
der Pfaff‘, dass die Vaganten nit allzusehr über
die Stränge schlagen.
19.00 h Zeit der Bräuche
Ob Wintereinzug, Fest der Heiligen Barbara, die Nikolauslegende,
das Fest der Lichterschwemme, der Perchtenumzug oder das Julfest
– zu dieser Stund werden alte Bräuche lebendig
20.00 h Das flammende Spektakel
„Ars longa vita brevis“. Die Spielleut trutzen
selbst Gevatter Tod. Wo andere sich angstvoll verkriechen,
da finden sich die Artisten zu einem wilden Spektakel. Mit
fliegenden Fackeln und ander Feuerzauber brennen sie die Angst
aus.
ca. 21.00 h Weithin ertönt
ein Signal
den Krämern und Handwerkern zum Zeichen, die Schranken
zu schließen. Den Vaganten aber weist es den Weg zur
Stadt
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Theaterinszenierungen zur Belebung
alter Bräuche
30.11. – 03.12.07, 19:00h:
Der Wintereinzug
Keiner weiß woher, wie aus der Mutter Erde gewachsen,
sind sie unvermittelt auf dem Plan: Wilde Tiergestalten,
heidnisch Mummenschanz, in ihrer Mitten, in Stroh gehüllt,
der Winter.
Eis’ge Schauer lassen da den Christmenschen nahezu
erstarren.
04.12. – 05. 12.07, 19:00h:
Das Fest der Heiligen Barbara
Durch einen feierlichen Umzug mit Barbaralichtern wird der
Hl. Barbara gedacht und ein jeder kann am End einen
Barbarazweig mit in sein heimisch Kemenate nehmen, auf dass
er zum Weihnachtstage in der Stube blühen mag.
06.12. – 09.12.07, 19:00h:
Die Nikolauslegende
Eine Historie, welche sich über den Bischof zu Myra
und dessen Wunder erzählt wird an der Bühnenmitte
–
umrahmt von Musica – vorgetragen.
10.12. – 14.12.07, 19:00h:
Das Fest der Lichterschwemme
Der „Vater Rhein“, welch alter Götze, droht
itzt zur Winterszeit bedrohlich anzuschwellen.
Hab und Gut, unter Mühsal erworben, spült er davon,
wird zum Verderber. Da entsinnt man sich uralter Bräuche
und begibt sich zu ihm hinab, ihn durch ungezählter
Lichter Glanz zu besänftigen und mild zu stimmen.
15.12. – 20.12.07, 19:00h:
Der Perchtenumzug
Hässliche, Furcht einflößende Gestalten,
in deren Mitte sich Frau Perchta umtut, ziehen über
den Plan,
um schlampige Mägde, faule Gesellen und ungezogene
Kindlein zu bedrohen. Lügnern soll sie wohl die Zunge
aus dem Maule herausschneiden. Gebet acht, auf dass Eure
Stuben recht ordentlich seyn und
Frau Perchta mit ihrem Gesindel von dannen zieht.
21.12. – 23.12.07, 19:00h:
Das Julfest (besonderes Fest zur Wintersonnenwende!)
Die Zeit der Dunkelheit neigt sich dem Ende, die Tage werden
wieder länger. Dies gebührend zu feiern,
wird ein Feuer entfacht und beim Julbiere ausgelassen gesungen
und getanzt.
30.11. – 23.12.07, 17.30
h: Das Spiel an der Krippe
Gaukler, Spielleut und Handwerker lassen die Geschichte
zu Bethlehem lebendig werden.
Von einem Pfaffen beobachtet, auf dass die Vaganten nit
allzusehr über die Stränge schlagen.
Spontan: Marktsingen:
Hell und klar erklingen von der Bühnenmitte ihre Stimmen.
Manch Marktweib, Barde und Handwerker
haben das ein oder andere Liedlein geprobet, um euch zu
verzaubern und zum Mitsingen einzustimmen.
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