Erlebe das Mittelalter und den Mittelaltermarkt live mit Kramer Zunft und Kurtzweyl    
 
Mittelalterlicher Weihnachtsmarkt
am Schokoladenmuseum in Köln

Kulturprogramm


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Weihnachtsmarkt zu Köln

Itzt, da der Landmann getrost seine Hände in den Schoß mag legen, denn seine Arbeit ist getan,
werden sie umso fleißiger, die Handwerksmeister.

Die Krämer und Hökerer eilen herbei, denn ein letztes Mal im Jahr sei Markt gehalten. Ist doch das Christfest nimmer fern.
Da will man seine Lieben reich begaben, wo doch Gottvater der Menschheit seinen Sohn als „Licht der Hoffnung“ schenkt.

  Um Euch der heiligen Weihnacht zu gemahnen wird ein Krippenstall aufgerichtet mit
Maria und Josef, Ochs und Esel in Leibhaftigkeit. Doch all der Christenglaube gerät leichtiglich ins Wanken, nun, da die Nächte nimmer enden wollen, man nit weiß ob man den Winter übersteht. Uralte Geister halten wieder Einzug, der Mutter Kirch und Obrigkeit zum Trotz. Schaurig vermummte Gestalten toben über den Plan, brave Bürger tun was längst verboten. Irrwitz und Aberglaube schließen unheilge Allianz. Da können die Spielleut nit fehlen, die sich nie der Ordo unterworfen, auch wenn sie bei Tag und Nacht so fromm tun mögen.
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Ad Exemplum seyen Euch an Musikern und Darstellern genennet:
 

Musici:

Satolstelamanderfanz: 11.-16.12.07:

Spielleut, die herangereist sind, um nun auf allerley Instrumentarium dem Volke aufzuspielen.
Melodeien, wie sie schon oft zuvor gespielt wurden, werden nun zu neuem Leben erweckt. Mal zu viert, dann
wieder zu zweit, doch immer lässt sich ein jeder von diesen gerne aus dem Trott des Tages durch ihre Musik entführen.

Spektakulatius: 30.11.-06.12.07:
Angereist aus dem Rheinlande und Umlande, ziehen diese Musikanten mit ihrem Gesang
und trefflichen Spiel auf allerlei Instrumenten ein jeden in ihren Bann.

Triskilian: 07.-10.12. & 17.-23.12.07:
Auf alten Instrumenten geben diese drei Musikanten ihre Weisen zum Besten, welche
anders klingen, als unser aller Ohren gewohnt: frecher, archaischer und herber.

Ludmillus: 03.12.-06.12.07:
Gar minnigliche Weisen weiß er zum Besten zu geben und rührt damit so mancher Jungfer Herze, aber er weiß
auch die „Actualitas“ geschickt in Reime zu kleiden und sie mit altbekannter Melodey zu Gehör zu bringen.

Die Nachtigall vom Nekarthal: 17.12.-20.12.07:
Mit wohlgesetzten Worten und eben solchen Tönen beginnt jener Musicus
des Tages Reigen und kündet von dem, was da kommen soll und manch ander Historie.

Gauklerey:

Duo Confusi: 06.12.-12.12.07:

Ein Ruf hallt durch die Gassen: „Die Gaukler sind in der Stadt!“
Eingebettet in kleine Geschichten vollführen diese Gaukler ihres Zeichens Kunststücke, die es in sich haben.
Da bleibt kein Aug trocken und man hält sich die Leiber vor Lachen.

Basseltan: 22.12.-23.12.07:
Doch wahre Tausendkünste sind‘s, die Euch vor Augen treten. Staunenswert wie sie jedwede
Gerätschaft durch die Lüfte gleiten lassen als hätten sie kein Gewicht. Aber auch das Feuer haben sie in ihrer Macht, als wären sie Belzebubs Spießgesellen.

Die Radugas: 30.11.-05.12.07:
Zwei Gaukler mit vielerlei Gesichtern. Ob auf Stelzen, mit Feuerjonglage oder mit ihrem
Wortwitz wissen die beiden zu gefallen. Alles was erlaubt ist, wird missachtet. So sind sie König und Räuber, Dirne und
Inquisitor. Alles ist Versuchung, nichts bleibt unversucht.

M’arc en Ciel: 16.12.-20.12.07:
Mittelalterliche Gaukler-Show. Ganz in der Tradition der alten Gaukler werden hier mit viel Sprachwitz und akrobatischer Geschicklichkeit verschiedenste Anekdoten und Erlebnisse aus dem Leben eines fahrenden
Spielmannes erzählt.

Wanderwind: 14.12.-15.12.07:
Sie vereinen die Künste der Gaukelei und Jonglage, begeistern mit Feuerspectaculum und
haben überdies sich der Musik verschrieben. Lieder der hohen und niederen Minne, Trinklieder oder Besinnliches bieten sie mit Freude und Gefühl für das Mittelalter dar.

Nikodemus, der Gaukler: 21.12.07:
Jedweder Gegenstand fliegt durch die Luft, geflügelte Worte und allerley Jocus. Seid
zum Handgeklapper bereit.

Puppentheater:

Fadenreych: 30.11.-23.12.07:

Märchenerzähler oder Puppenspieler in einer Persona vereint, so kommt Jacob daher. Doch
auch als Drachenmensch sorgt er vor allem bei den Kleinen für Aufregung auf dem Platze.

Olga Owens, die Puppenspielerin: 03.12.&10.12.&17.12.07:
Aus Liebe zum Prinzen begibt sich die Kammerzofe Elsa in Gefahr, kämpft gegen Riesen und auch gegen Feuerdrachen. Und kann sich aus der Not natürlich nur befreien, weil sie listig ist und gute Helfer in den Kindern hat.

kringel

Erlebe das Mittelalter und den Mittelaltermarkt live mit Kramer Zunft und Kurtzweyl

Dies ist gesetzet,
was am Wochentage vollführet sey:



11.00 h Ein Fanfarensignal ertönt
Ein Fanfarensignal erschallt über den Plan, die Stände werden geöffnet.

11.30 h Feierliche Markteröffnung
Der hohe Vertreter des Magistrates ist auf dem Plan, den Markt gebührlich zu eröffnen. Viel Volks strömt herbei, seinen Glanz zu sehen, auch die Spielleut sind, von Neugier getrieben, unter den Gaffern. Ihr König heischt, dem hohen Herren zu huldigen und so tun sie ihr Bestes. Heißt es doch: „Wes Brot ich ess, des Lied ich sing.“ Nun aber zieht man feierlich über den Plan, auf dass der hohe Herr mit eignen Augen sehe, dass alles beim Rechten ist.

12.00 h - 14.00 h Spektakulum auf dem Plane
Das Volk wird durch Gaukeley und die ein oder andere Weise erfreut. Die Musici vertreiben mit ihren Stücklein die
Langweyl, und manch eine Mär oder Legende will erzählet seyn.

14.00 h Die Spielleut / Musici
Liebliche Weisen haben sie zusammengetragen, aber auch das grobe Volk kommt nit zu kurz: So spielen die Musici auf, mit ihrem Gesang und trefflichem Spiel auf allerlei traditionellen Instrumenten.

15.00 h Puppentheater Fadenreych
Um die Kindlein des nahenden Christfestes zu gemahnen, lässt er seine Puppen eine Historie erzählen, die sich vor langer Zeit hat zugetragen. Groß und Klein bleiben angerührt stehen, wenn der Puppenspieler seinen Figuren Leben einhaucht.

15.45 h Gauklerspektakel
Ein Ruf hallt durch die Gassen: „Die Gaukler sind in der Stadt!“ Sie treiben manch einem die Tränen der Freude ins Aug, wenn sie mit fliegenden Gegenständen oder wohlgesetzten Worten brillieren. Und auch das Feuer haben sie in ihrer Macht.

16.30 h Der Tanz der Marktleut und Vaganten
Der Tanz der Marktleut und Vaganten auf’s Trefflichste accompanieret von den Spielleuten.

17.30 h Spiel an der lebenden Krippe
Gaukler, Spielleut und Handwerker lassen die Geschichte zu Bethlehem lebendig werden. Auf’s Peinlichste schaut der Pfaff‘, dass die Vaganten nit allzusehr über die Stränge schlagen.

19.00 h Zeit der Bräuche
Ob Wintereinzug, Fest der Heiligen Barbara, die Nikolauslegende, das Fest der Lichterschwemme, der Perchtenumzug oder das Julfest – zu dieser Stund werden alte Bräuche lebendig

20.00 h Das flammende Spektakel
„Ars longa vita brevis“. Die Spielleut trutzen selbst Gevatter Tod. Wo andere sich angstvoll verkriechen, da finden sich die Artisten zu einem wilden Spektakel. Mit fliegenden Fackeln und ander Feuerzauber brennen sie die Angst aus.

ca. 21.00 h Weithin ertönt ein Signal
den Krämern und Handwerkern zum Zeichen, die Schranken zu schließen. Den Vaganten aber weist es den Weg zur Stadt hinaus, denn nächtens sind sie allhier nit gelitten.



 

Dies sullt Ihr zu Euer aller Nutz und Frommen zur festen Stund am Wochenende erleben:

11.00 h Ein Fanfarensignal ertönt
Ein Fanfarensignal erschallt über den Plan, die Stände werden geöffnet.


11.30 h Die Vermahnung
Weithin tönend erklingt der Fanfaren Schall. Der König der Spielleut lässt die ihm Unterstellten rufen. Jedweder gibt eine Probe seiner Kunst, um dann Ort und Zeit zu erfahren, seiner Professio nachzugehen.

12.00 h Die Spielleut / Musici
Liebliche Weisen haben sie zusammengetragen, aber auch das grobe Volk kommt nit zu kurz: So spielen die Musici auf, mit ihrem Gesang und trefflichem Spiel auf allerlei traditionellen Instrumenten.

13.00 h Puppentheater Fadenreych
Um die Kindlein des nahenden Christfestes zu gemahnen, lässt er seine Puppen eine Historie erzählen, die sich vor langer Zeit hat zugetragen. Groß und Klein bleiben angerührt stehen, wenn der Puppenspieler seinen Figuren Leben einhaucht.

14.00 h Gauklerspektakel
Ein Ruf hallt durch die Gassen: „Die Gaukler sind in der Stadt!“ Sie treiben manch einem die Tränen der Freude ins Aug, wenn sie mit fliegenden Gegenständen oder wohlgesetzten Worten brillieren. Und auch das Feuer haben sie in ihrer Macht.

15.00 h Der Tanz der Marktleut und Vaganten
Der Tanz der Marktleut und Vaganten auf’s Trefflichste accompanieret von den Spielleuten.

15.30 h Puppentheater Fadenreych
Um die Kindlein des nahenden Christfestes zu gemahnen, lässt er seine Puppen eine Historie erzählen, die sich vor langer Zeit hat zugetragen. Groß und Klein bleiben angerührt stehen, wenn der Puppenspieler seinen Figuren Leben einhaucht.

16.00 h Gaukeley und Possenspiel
Ein Ruf hallt durch die Gassen: „Die Gaukler sind in der Stadt!“ Sie treiben manch einem die Tränen der Freude ins Aug, wenn sie mit fliegenden Gegenständen oder wohlgesetzten Worten brillieren. Und auch das Feuer haben sie in ihrer Macht.

16.45 h Musici
Liebliche Weisen haben sie zusammengetragen, aber auch das grobe Volk kommt nit zu kurz: So spielen die Musici auf, mit ihrem Gesang und trefflichem Spiel auf allerlei traditionellen Instrumenten.

17.30 h Spiel an der lebenden Krippe
Gaukler, Spielleut und Handwerker lassen die Geschichte zu Bethlehem lebendig werden. Auf’s Peinlichste schaut der Pfaff‘, dass die Vaganten nit allzusehr über die Stränge schlagen.

19.00 h Zeit der Bräuche
Ob Wintereinzug, Fest der Heiligen Barbara, die Nikolauslegende, das Fest der Lichterschwemme, der Perchtenumzug oder das Julfest – zu dieser Stund werden alte Bräuche lebendig

20.00 h Das flammende Spektakel
„Ars longa vita brevis“. Die Spielleut trutzen selbst Gevatter Tod. Wo andere sich angstvoll verkriechen, da finden sich die Artisten zu einem wilden Spektakel. Mit fliegenden Fackeln und ander Feuerzauber brennen sie die Angst aus.

ca. 21.00 h Weithin ertönt ein Signal
den Krämern und Handwerkern zum Zeichen, die Schranken zu schließen. Den Vaganten aber weist es den Weg zur Stadt

 

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Theaterinszenierungen zur Belebung alter Bräuche

30.11. – 03.12.07, 19:00h: Der Wintereinzug
Keiner weiß woher, wie aus der Mutter Erde gewachsen, sind sie unvermittelt auf dem Plan: Wilde Tiergestalten, heidnisch Mummenschanz, in ihrer Mitten, in Stroh gehüllt, der Winter.
Eis’ge Schauer lassen da den Christmenschen nahezu erstarren.

04.12. – 05. 12.07, 19:00h: Das Fest der Heiligen Barbara
Durch einen feierlichen Umzug mit Barbaralichtern wird der Hl. Barbara gedacht und ein jeder kann am End einen
Barbarazweig mit in sein heimisch Kemenate nehmen, auf dass er zum Weihnachtstage in der Stube blühen mag.

06.12. – 09.12.07, 19:00h: Die Nikolauslegende
Eine Historie, welche sich über den Bischof zu Myra und dessen Wunder erzählt wird an der Bühnenmitte –
umrahmt von Musica – vorgetragen.

10.12. – 14.12.07, 19:00h: Das Fest der Lichterschwemme
Der „Vater Rhein“, welch alter Götze, droht itzt zur Winterszeit bedrohlich anzuschwellen.
Hab und Gut, unter Mühsal erworben, spült er davon, wird zum Verderber. Da entsinnt man sich uralter Bräuche und begibt sich zu ihm hinab, ihn durch ungezählter Lichter Glanz zu besänftigen und mild zu stimmen.

15.12. – 20.12.07, 19:00h: Der Perchtenumzug
Hässliche, Furcht einflößende Gestalten, in deren Mitte sich Frau Perchta umtut, ziehen über den Plan,
um schlampige Mägde, faule Gesellen und ungezogene Kindlein zu bedrohen. Lügnern soll sie wohl die Zunge
aus dem Maule herausschneiden. Gebet acht, auf dass Eure Stuben recht ordentlich seyn und
Frau Perchta mit ihrem Gesindel von dannen zieht.

21.12. – 23.12.07, 19:00h: Das Julfest (besonderes Fest zur Wintersonnenwende!)
Die Zeit der Dunkelheit neigt sich dem Ende, die Tage werden wieder länger. Dies gebührend zu feiern,
wird ein Feuer entfacht und beim Julbiere ausgelassen gesungen und getanzt.

30.11. – 23.12.07, 17.30 h: Das Spiel an der Krippe
Gaukler, Spielleut und Handwerker lassen die Geschichte zu Bethlehem lebendig werden.
Von einem Pfaffen beobachtet, auf dass die Vaganten nit allzusehr über die Stränge schlagen.

Spontan: Marktsingen:
Hell und klar erklingen von der Bühnenmitte ihre Stimmen. Manch Marktweib, Barde und Handwerker
haben das ein oder andere Liedlein geprobet, um euch zu verzaubern und zum Mitsingen einzustimmen.
kringel