Das Mittelalter und  den Mittelalterlichen Markt mit Kramer Zunft und Kurtzweyl live erleben.    
 
26.- 28. des Mayen 2007
Mittelalterlicher Vingstmarkt zu Braunschweig
Kulturprogram  


PDF

 

Lebendiges Mittelalter auf dem dem Mittelaltermarkt in  Braunschweig

Gradso vernehmlich wie des Domes Glocken schallt wiederum der Ruf, es sey Markt gehalten zu Brunswig auf dem Burgplatz. Das Vingstfest sey erneut hochwillkommen Anlass für all die Wohlbekannten und neu von einem günstgen Wind hierher Gewehten mit Euch Festtag zu haben, wies alter Väter Sitt und Brauch. Wie eben jene Glocken klingt es wenn der Schmied seinen Hammer auf den Amboss treffen lässt, und gradso hell tönt Stahl uff Stahl, wenn die Ritterschaft die Klingen kreuzt

Erlebe das Mittelalter und den Mittelaltermarkt live mit Kramer Zunft und Kurtzweyl  

Beim Tanz dreht sich die Lebensfreude mit im Reigen und der Jungfernkranz zeigt an wer da frohgemut nach dem Ehstand strebt .Ja die Musici, die Possenreißer und Vaganten tun das Ihre ,dass Ihr des Alltags Müh und Plag ablegt wie einen schäbgen Mantel. Allein die Obrigkeit trägt Sorge, dass die Festtagslaune kein Bubenstück hervorbringt, aufdaß Ihr all mit Fug und Recht sagen könnt, unbeschadet wart Ihr zu Gast in einer längst vergangenen Zeit.

Erlebe das Mittelalter und den Mittelaltermarkt live mit Kramer Zunft und Kurtzweyl kringel

Die sullen Euch kurtzwey:
 

Porta vitae
Schon von weitem seht Ihr das Zeltlager. Bunte Wimpel flattern dort im Wind wo sich die Ritterschaft eingefunden. Hier sullt Ihr sehen was wahre Ritterlichkeit bedeutet. Doch weit mehr als das. Denn man übt sich nit nur selbst im Waffengang, hier könnt Ihr und selbst Eure Kindlein, kundig geleitet, das Schwert führen. So mögt Ihr am eignen Leib das Kriegshandwerk erfahren.


Die Obrigkeit nebst Handlanger
Wo alle nur nach der Festtagsfreude streben haben sich Herold und Vogt allein der Ordo verschrieben.Doch Mahnung und Verlautbarung mögen noch so strenge sein, wo der Büttel fidel waltet bleibt jede Drohung stumpf wie sein Schwert.

Der Henker
Nit umsonst der grause Rüdiger genannt errichtet er das Blutgerüst. Nimmer wird er müde jedwedem seine Instrumentarien zu erklären, doch fürchten muss ihn nur der, der Schuld auf sich geladen.

Fabula
Als hätten heidnisch Zeiten frohe Urständ ist’s wenn sie das Podium erstürmen. Da wird ungestüme Manneskraft zu ebensolcher Melodey. Wenn Trummeln dröhnen und Sackpfeifen schrillen da fliegen ihnen der Weiber Herzen zu und selbst manch alter Fuß mausert sich zum Tanzbein.

Braagas
All die Schönheit der Evastöchter und die Zier des vermeintlich schwachen Geschlechts scheint auf sie vereint. Festlich geputzt mit Sammet , Seide und funkelnd Diadem. Doch wahrhaft höfisch mutet es an, wenn sie zu Psalter und Schalmeien greifen. Wenn dann ihr Gesang ertönt ist’s als hörtet Ihr der Engel Chor.

Benjamin smalls
Bescheidenheit zeichnet den wahren Meister aus. Denn was er vollbringt lässt Euch das Maul vor Staunen offen stehen. Jedwedes Ding verliert in seinen Händen die Schwerkraft und was Euch wie Spiel erscheint ist tausender Mühen Lohn.


Lupus der Gaukler
Nie zuvor ward er hier gesehen und in Geschicklichkeit steht er dem Kollega in nichts nach. Doch habt Acht auf Eure sunst so sittsam Töchterlin, denn wo er waltet vermag keine ihm zu widerstehen.

Puppentheatro Pulcinella
Allzulang vermisst war sie in Eurem Gnadenstädtlein und mit Ihr Floritzel der erschröcklich und doch possierlich Drache, die Kürbiskobolde und noch so manche mehr. Wenn sie beim Puppentheatro Euch ihre Geschichten erleben lassen, dann ist’s als öffne sich ein Tor zu andren Welten.

Das Kegelspiel
Wo das Kegelspiel zum Minimundus wird, da obwaltet Mollinarius. Nit nur Kegel sind’s die es gilt zu treffen, nein König Bauer Edlemann stellen sich Euch hier entgegen. Mag man noch so ungeübt sein, der geduldig Lehrmeister, weiß Euch und insbesunder Eure Kindelein zu wahren Könnern zu machen und niemand zieht hier ohne Preis von dannen.

kringel

 

Dies seht ihr am Tage vor den Vingsten

11. 00 Das Signum ertönt
Weithin schallt das Horn. Euch zum Zeichen, dass jedweder nun die Schranken auftun soll.

11. 30 Braagas
Mit zarten Melodeyen eröffnen sie den Festtagsreigen.

12. 30 Lupus
So schnell vermögt Ihr nit zu schauen, wie er Keulen und der Gleichen mehr durch die Lüfte wirbeln lässt.

13. 15 Fabula
Wo vordem Frau Musica ihre zarten Töchter tirilieren ließ, lehren Euch itzt ihre ungestümen Söhne das Hören neu.

14. 00 Die feierliche Markteröffnung
Itzt sullt Ihr wahrlich Festtag haben, denn niemand geringeres als Euer eygen Obrigkeit lässt sich herab, augenscheinlich erhöht, ihren Glanz auf Euch scheinen zu lassen, denn man lässt es sich nimmer nehmen den Markt höchst selbst zu eröffnen.

14. 45 Das Turney der Kindelein
Wo eben noch der Obrigkeit Sonne schien will man itzt in eben jenem Sinn die Kindelein in wahrer Ritterlichkeit unterweisen.

15. 30 Fabula
Wie eine Mär aus uralter Zit ist’s, wenn sie Dudelsack und Trummel dröhnen lassen.

16. 15 Der Tanz der Marktleut
Meister Hämmerlin der Schmied wird nun zum jauchzenden Bachanten, kann er sich doch unter den Augen seines strengen Weibes mit andern Evastöchtern im frohen Reigen drehen.

17. 00 Braagas
Mögen sie noch so zart erscheinen, man gönnt ihnen weder Rast noch Ruh. Kaum ist der Tanz vorüber spielen sie Euch wieder auf.

17. 45 Benjamin smalls
Wahre Meisterschaft, die Euch das Staunen lehrt.

18. 30 Fabula
Der Abend wirft seine Schatten itzt voraus, denn wo die nächtlich Sünden dräuen sind sie nit fern.

19. 15 Der Totentanz
„Herr lehre uns bedenken, daß wir sterben müssen!“ Im Angesicht des Todes ist jedweder gleich. Ob Kaiser oder Bettlerin, des Schnitters Urteilsspruch gilt allen:. “Ob Groß ob Klein getanzt muss sein !“ Wie’s alte Sitt führt man Euch des Menschen Endlichkeit vor Augen.

20. 00 Lupus
Werft ab die dunklen Gedanken, denn er lehrt Euch die gute Grille neu.

20. 45 Das Spiel bei der Tavern
Der Tag will sich zum Abend neigen, da treffen sich die Spielleut zum Trunk. Nun aber sticht sie all der Hafer und einer will des Andern Meister sein. Ihr aber seht ein furios Spektakel.

21. 45 Morbus Pestis
Als wöllt der Herrgott selbst, die Regul setzen schickt er itzt den schwarzen Schnitter. Da hat das Jauchzen, Trummelrühren und Possenreißen ein jähes End. Wo der Pesthauch durch die Gassen zieht hilft nur noch Bußfertigkeit und innere Einkehr.

22. 00 Der Ruf der Nachtwächter
Wie des Tages Beginn ist auch sein Beschluss. Weithin schallt das Horn. Itzund hat selbst der Meister Fleiß ein End.

Dies seht Ihr bei den Muselmanen

13. 30 Benjamin smalls

14. 30 Porta vitae
Der erste Waffengang

15. 30 Benjamin smalls

16. 30 Fabula

17. 30 Lupus

18. 30 Des Henkers Meisterstück
Dort beim Blutgerüst sullt Ihr nun wahrlich graus Ding sehen. Heißt es doch: „Nur das Werk soll seinen Meister loben“, doch des Henkers Meisterstück war vor noch nit langer Zeit eine Diebes schönste Zier.

19. 30 Braagas

20. 30 Porta vitae
Der zweite Waffengang

 


Dies seht Ihr im Hof der Handwerkskammer


13.00, 15.00, 17. 00 Das Puppentheatro Pulcinella

16. 00, 17.30 Das Kegelspiel

 

Dies seht Ihr an Trinitatis

11.00. Die feierliche Markteröffnung
Selbst des Festtags Freude muss sich nach der Ordo richten. So kündet der Herold würdevoll wie jedweder sich zu halten hat.

12. 00 Lupus
Wo seine Keulen zum Szepter werden herrscht ein ander Ordo.

12. 45 Braagas
Strahlend schön sind nit nur ihre Melodeyen.

13. 30 Benjamin smalls
Wahre Meisterschaft hat Marktschreyereyen nit von Nöten.

14. 00 Der Tanz der Marktleut
Mag sich der Vogt noch so sehr sträuben die Festagsfreude bricht sich Bahn, und froh dreht man sich im Reigen


14. 45 Das Turney der Kindlein
Wo der vergesslich Büttel selbst zum täppisch Ringelgalgen wird, fällt es der Obrigkeit schwer höfisch, höflich zu verbleiben.Gilt es doch den Kindlein wahre Ritterlichkeit zu lehren.

15. 30 Fabula
Wo sie uffspielen kehrt sich das Unterste zu Oberst.


16. 15 Lupus
Wo er mit feurigen Fackeln jongliert, stehn auch der Weiber Herzen leichtiglich in Flammen.



17. 00 Braagas
Nun fällt’s den Mannspersonä schwer Amors Pfeilen auszuweichen.


17. 45 Benjamin smalls
Da wird euch das Maul vor Staunen offen stehen, wenn jedwedes Ding dank seiner Kunstfertigkeit zu schweben scheint.

18. 30 Fabula
Wo ihre Dudelsäcke dröhnen wird manch sittsam Bürgersmaid zur wilden Evastochter.

19. 15 Der Totentanz
Ein ander Reigen dreht sich nun, wo der schwarze Schnitter den Taktstock führt.

20. 00 Lupus
Alfanzerey und Possenspiel.

20. 45 Der grandiose Gaukelgipfel
Wo all Vaganten zusammen stehen, Euch mit den besten ihrer Stücklein zu umgarnen, Feuersäulen in die Lüfte steigen, und man nit nur den Weibern die Köpf verdreht, seht Ihr ein Spektakel ohne Gleichen.

21. 45 Morbus Pestis
Eben schlug noch die Lebensfreude hohe Wogen, da bricht sich itzt das Grauen Bahn. Eingehüllt in Weihrauchschwaden ziehen Doctores und Schinder über den Plan. „Gebt Eure Toten heraus!“ so hallt der schauerliche Ruf. Wo Menschen nimmer helfen können, da mag Gott allein der Retter sein.

22. 00 Der Ruf der Nachtwächter
Als wär es itzund noch von Nöten erschallt der Wächter Ruf. Schleunt Euch die heimisch Kemenaten ufzusuchen.

Dies seht Ihr bei den Muselmanen

13. 30 Fabula

14. 30 Porta vitae
Der erste Waffengang

15. 30 Benjamin smalls

16. 30 Fabula

17. 30 Des Henkers Meisterstück

18. 30 Lupus

19. 30 Braagas

20. 00 Porta vitae
Der zweite Waffengang

 



Dies seht Ihr im Hof der Handwerkskammer


13. 00, 15. 00, 17. 00 Das Puppentheatro Pulcinella

14. 00, 16.00, 18. 00 Des Büttels Kegelspiel

 

 

Dies seht Ihr an Trinitatis 2. Tag

11. 00 Die feierliche Markteröffnung
In feierlichem Zug begibt man sich zur Bühnenmitten. Die Ordo sull gekündet sein, die Meisterstücke stehen zur Prüfung und selbst die Spielleut geben Proba ihrer Kunst. Doch wahrer Jubel brandet auf wo der Markt obrigkeitlich wird eröffnet.

12. 00 Benjamin smalls
Als erster der Vaganten macht er sich das Podium zu Eigen, wie zum Beweis, dass er primus inter pares sey.

12. 45 Braagas
Wahre Feiertagsmusik lassen die Nachtigallen hören.

13. 30 Lupus
Mag er auch selbst sein Tun als Spiel benennen, es ist harter Mühen Lohn.

14. 00 Der Tanz der Meister und Meisterinnen
Itzt wird das Pflaster vor Dankwarderode zum Tanzboden.

14. 45 Benjamin smalls
Selbst vor gekrönten Häuptern könnt er leichtiglich brillieren.

15. 30 Fabula
Wo Dudelsack und Trummel dröhnen sind sie gewisslich Ursach.

16. 15 Das Turney der Kindelein
Mag die jugendlich Ritterschaft auch Ringelstechen, Helmschlagen und den Ritt wider den Saracen bravourös bestanden haben, erst wer den grausen Lindwurm besiegt kann sich wahrlich Drachentöter nennen.

17. 00 Braagas
Ein Mal noch erklingen angelisch Melodeyen.

17. 45 Lupus
Gaukelei und Feuefestigkeit.

18.30 Fabula
Zum Letzten Mal legt sich Ihr Zauber über den Plan.

19. 15 Musenkuss und Schluss
Den Festtag würdig zu beschließen finden Gaukler Musici und Possenreißer nun zusammen. Einer sucht den Andern zu übertreffen denn Euer Handgeklapper ist ihnen der schönste Lohn.

20. 00 Der Ruf der Nachtwächter
Wehmut schwingt mit als Unterton wenn der wohlbekannte Ruf ertönt, denn nun heißts Abschied nehmen.


Dies seht Ihr bei den Muselmanen

13. 00 Fabula

14. 00 Porta vitae
Der erste Waffengang

15. 00 Benjamin smalls

16.00 Lupus

17. 00 Porta vitae
Der zweite Waffengang

18. 00 Des Henkers Meisterstück


Dies seht ihr im Hof der Handwerkskammer

13. 00, 15.00, 17.00 Das Puppentheatro Pulcinella

14.00, 16.00, 17.30 Des Büttels Kegelspiel

kringel